Unterwegs am Ball bleiben

WM im Live-Stream - so sparen Sie Datenvolumen

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Unterwegs im Livestream Fußball schauen: So geht's - ohne die Daten-Flatrate aufzubrauchen.

München - ARD und ZDF bieten während der WM 2014 alle Spiele im Live-Stream. Da ist es verlockend, auch am Smartphone oder Tablet von unterwegs Fußball zu schauen. Die tz hat die besten Tipps dafür.

Kann ich in öffentlichen WLAN-Netzen die WM im Live-Stream schauen?

Sie sollten für WM-Spiele auf keinen Fall mit Ihrer normalen Mobilfunkverbindung ins Netz gehen. Denn: Die Live-Streams verschlingen enorm hohe Datenmengen. 8 Megabyte (MB) pro Minute sind keine Seltenheit. Eine Daten-Flatrate von 500 MB im Monat haben Sie damit bereits nach einer guten Stunde Fußball im Live-Stream aufgebraucht. Dann müssen Sie entweder nachzahlen – oder den Rest des Monats im Schneckentempo surfen. Für den Mobil-Fußball sollten Sie sich also ein öffentliches WLAN-Netz suchen.

Rund 500.000 solcher Hotspots, also drahtlose Einwahlpunkte ins Internet, gibt es mittlerweile in Deutschland – an Bahnhöfen, Flughäfen, großen Plätzen oder in Cafés. Wenn Sie hier surfen, können Sie entweder kostenlos ins Netz, zum Beispiel als Kunde von Telekom oder Kabel Deutschland. Oder Sie zahlen ein paar Euro fürs Login. In jedem Fall wird dann Ihre Datenflatrate nicht belastet.

Sind solche Hotspots nicht gefährlich?

Wichtigste Regel: In öffentlichen WLAN- oder WiFi-Netzen (beides bedeutet das Gleiche) sollten Sie keine sensiblen Daten eingeben. Online-Banking oder Bestellungen mit der Kreditkarte sind also tabu. Denn Sie wissen nie, mit welchen Sicherheitsstandards der Betreiber arbeitet. Womöglich liest ein Ganove in Funkreichweite Ihren Datenverkehr mit.

Und es passiert immer häufiger, dass Kriminelle an öffentlichen Plätzen (gerade jetzt während der WM!) eigene kleine Netzwerke installieren, um Nutzer in die WLAN-Falle zu locken. Wenn Sie so ein Netz auswählen, servieren Sie den Gaunern Ihre Daten auf dem Silbertablett. Die WM im öffentlichen WLAN ist also kein Problem – sofern es auf Großveranstaltungen nicht überlastet ist. Doch wenn Sie zum Beispiel einen Blick auf Ihr Bankkonto werfen wollen oder wenn Sie SMS und WhatsApp-Nachrichten mit sensiblen Informationen verschicken möchten, schalten Sie zuvor das WLAN Ihres Geräts ab, und erledigen diese Vorgänge per Mobilfunkverbindung.

Wie schütze ich mich beim Live-Stream via öffentlichem WLAN-Netz? 

Meist fragt Ihr Smartphone oder Tablet nach, ob es sich in ein WLAN-Netz einwählen soll, das unterwegs gefunden wird. Wenn Sie die Wahl haben, sollten Sie das Netzwerk eines bekannten Anbieters, von der Telekom bis zu Starbucks, auswählen – und unbekannte Netze mit Namen wie „Free Public WiFi“ besser meiden. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie im WLAN-Menü Ihres Gerätes die Funktion „Automatisch verbinden“ deaktivieren und Ihr Netzwerk manuell auswählen – sonst verbinden Sie sich womöglich mit einem dubiosen Netzwerk, ohne es überhaupt zu merken. Und wenn Sie unterwegs ein ungesichertes privates WLAN-Netz aus einer Wohnung, aus einem Haus finden? Strafbar ist die Nutzung nicht, und ein paar Minuten Surfen sollten auch kein Problem sein. 90 Minuten Fußball im Live-Stream als „Schwarzsurfer“, die das Netz des Besitzers ausbremsen, sind aber alles andere als fair.

tz

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