World Digital Library: Das digitale Gedächtnis der Welt

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Deutschland zur Zeit des Heiligen Römischen Reiches: Der Kartenausschnitt zeigt die Truppenbewegungen aus Südhessen.

In alten Büchern blättern, Fotos aus dem 19. Jahrhundert bestaunen und die ersten Weltkarten wälzen: Am Dienstag ist die World Digital Library an den Start gegangen.

Der Fundus ist riesig: 32 Partnerorganisationen helfen mit, das kollektive Gedächtnis in der World Digital Library (WDL) zu bewahren. Alte Bücher, Karten, Fotos, Tonaufnahmen und Architekturpläne sollen digitalisiert und kostenlos für jeden zugänglich gemacht werden. (mehr Infos)

Neben der Unesco und der angesehenen Bibliotheca Alexandrina gibt es an die 40 Partnerinstitutionen, die meisten davon sind Bibliotheken. Eine Liste der Partner hat die Neue Zürcher Zeitung aufgezählt und verlinkt.

Das Projekt soll die kulturelle Verständigung fördern. Alle Materialien werden in sechs Sprachen beschrieben. Wenn alles gut läuft, kann das Projekt vielleicht sogar einmal zu einem besseren Verständnis zwischen der westlichen und arabischen Welt beitragen, findet das Blog create or die. Um das zu erreichen, wird die WDL ihren Fokus auf den Nahen Osten legen. Wie die Idee zur digitalen Weltbibliothek vor vier Jahren entstanden ist und was sich seitdem getan hat, beschreibt Heise. Der WDL-Leiter John Van Oudenaren erklärte im Interview sein Anliegen.

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