Gewinnerin steht fest: Das tz-Wiesn-Madl 2017 ist ...

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tz-Serie über soziale Medien

Zehn Tipps: So gelingt der eigene Blog

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Ein Blog über Essen? Das Thema des Blogs steht Ihnen offen.

München - Trotz Facebook, Instagram und YouTube: Der eigene Blog liegt im Internet nach wie vor im Trend. Wir zeigen Ihnen zehn Tipps, wie es mit der eigenen Spielwiese klappt.

Denn nur auf Ihrer eigenen Spielweise bestimmen Sie die Regeln. Nur hier legen Sie die Themen, das Design, den Umgang mit Kommentaren selbst fest – und sind nicht davon abhängig, wie beispielsweise Facebook mit Ihren Inhalten umgeht. Haben Sie Bock auf Blog?

1 Das richtige Thema:

Wichtigste Entscheidung vor dem Start: Worüber wollen Sie schreiben? Einfach nur querbeet aus Ihrem Alltag zu berichten, dürfte nur wenige Besucher interessieren. Die erfolgreichsten Blogs beschäftigen sich mit einem bestimmten Thema, mit dem sich der Blogger besonders gut auskennt – vom Backen über den Computer, Vinyl-Schallplatten oder Auto-Oldtimer bis hin zu einer bestimmten Musikrichtung. Oder Sie berichten mit Text und Fotos von Ihren Abenteuern mit der Münchner S-Bahn.

2 Der richtige Zeitaufwand:

Haben Sie genug Zeit zum Bloggen? Zwei, drei Einträge pro Woche sollten es schon sein, damit die Leser Ihren Blog immer wieder besuchen. Seiten wie blogprojekt.de informieren Sie über solche wichtigen Grundregeln. Bitte unterschätzen Sie den Aufwand nicht: Mit Recherche, Schreiben, Fotografieren und Vermarktung wird ein gut gemachter Blog schnell zum Vollzeitjob.

3 Die richtige Software

Entweder Sie nutzen mit relativ wenig Arbeitsaufwand eine vorhandene Blogging-Plattform. Oder Sie betreiben Ihren Blog selbst. Den Unterschied kann man sich so vorstellen: Ins Restaurant gehen, oder selber kochen. Auf kostenlosen Blogging-Plattformen wie jimdo.de, blogger.com, tumblr.com oder de.wix.com erstellen Sie mit wenigen Klicks Ihren eigenen Blog. Das ist praktisch, hat aber auch Nachteile: Die Gestaltung können Sie nicht ganz frei wählen, und es gibt technische Einschränkungen. Beim „Selberkochen“ installieren Sie Ihre Software eigenhändig auf einem Server, und haben dann alle Freiheiten bei Design und Funktionen. Für ambitionierte Blogger ist Wordpress die erste Wahl.

4 Die richtige Adresse:

Bei den Gratis-Baukästen erhalten Sie standardmäßig keine eigene Domain. Ihr Blog heißt dann eben kaesekuchenkoenigin.jimdo.com – und nicht kaesekuchenkoenigin.de, was viel professioneller wirkt. Doch der „Aufstieg“ zur eigenen Domain ist recht günstig. Jimdo verlangt beispielsweise nur fünf Euro im Monat für seinen werbefreien Pro-Baukasten mit individueller Adresse einschließlich E-Mail. Hier sollten Sie nicht sparen!

5 Die richtige Vermarktung:

Um Ihren Blog bekannt zu machen, sind die sozialen Medien unerlässlich. Auf Facebook und Twitter trommeln Sie für neue Artikel. Tolle Fotos posten Sie nicht nur auf Ihrem Blog, sondern auch auf Instagram. Am trockenen Thema „SEO“ werden Sie auch nicht vorbeikommen. SEO steht für „Search Engine Optimization“ (Suchmaschinenoptimierung) – also für die Tricks, mit denen Ihr Blog bei Google möglichst weit oben auftaucht. Grundlagen erfahren Sie auf seo-summary.de.

6 Wichtig – ein erprobtes Geschäftsmodell:

Die erfolgreichsten Blogger, gerade im Bereich Mode & Beauty, können vom Bloggen leben. Sie verdienen Geld mit Werbeanzeigen, mit Auftritten auf Veranstaltungen, oder sie bieten ihre besten Artikel als E-Book an. Und sie bekommen Provision, wenn Produkte verkauft werden, die auf ihren Seiten verlinkt sind. Für eine gefragte Beauty-Bloggerin sind durchaus 4000 bis 5000 Euro im Monat drin. Doch das sind Ausnahmen. Zunächst einmal sollten Sie zufrieden sein, wenn Google-Anzeigen oder kleine Verkaufsprovisionen (zum Beispiel von Amazon) die Kosten für Server und Software einspielen. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie im Blogger-Ratgeber des Technikverlags Heise (7,99 Euro).

7 Die richtige Kamera:

Erstklassige Bilder oder am besten Videos werden auf professionellen Blogs immer wichtiger. Zu Beginn reicht für Fotos und Filme sicherlich das Smartphone. Doch auf Dauer werden Sie an einer erstklassigen Kamera (Preistipp: Sony RX100 für 340 Euro) oder gar an einer Spiegelreflex nicht vorbeikommen. Bei allen technischen Fragen sind YouTube-Tutorials eine Riesenhilfe.

8 Die richtigen Fotos:

Machen Sie sich fit in Sachen Bildrechte. Sie können nicht einfach Fotos von anderen Websites „klauen“. Der Einsatz von Bildern aus dem Internet-Lexikon Wikipedia ist unter bestimmten Bedingungen dagegen erlaubt. Professionelle Fotos für Ihren Blog finden Sie in Bilderkatalogen wie 123rf.de. Für ein Foto in Internetgröße zahlen Sie dort zwei bis drei Euro.

9 Das richtige Design:

Viele Internetseiten werden bereits häufiger auf dem Smartphone oder Tablet aufgerufen, als an einem klassischen Computer. Deshalb ist es enorm wichtig, dass Ihr Blog sich auch automatisch aufs kleine Handyformat skaliert, und dort perfekt zu lesen ist. Dieser Trick heißt „Responsive Design“ – ein Design also, dass sich jedem Bildschirmformat anpasst. Testen Sie das am Handy oder Tablet.

10 Das richtige Impressum:

Wenn Sie Ihren Blog nicht nur privat verwenden, sondern auch Waren oder Dienstleistungen anbieten, fallen Sie unter die Impressumspflicht. Bestimmte Angaben zu Ihrer Person oder Firma sind damit gesetzlich vorgeschrieben, ansonsten drohen bis zu 50000 Euro Geldbuße. Abmahnanwälte durchforsten das Netz und haben sich darauf spezialisiert, Betreiber von Websites abzukassieren, die kein ordnungsgemäßes Impressum enthalten.

Für Blog-Einsteiger: Jimdo

Wenn Sie ohne großen technischen Aufwand mit Ihrem Blog loslegen wollen, ist der vielfache Testsieger jimdo.de die erste Wahl. Hier melden Sie sich an, suchen sich eine von rund 100 Designvorlagen aus, und können dann relativ schnell damit beginnen, direkt im Browser Ihren Blog zu befüllen. Jimdo überzeugt vor allem mit seiner Nutzerfreundlichkeit. Der Baukasten schafft den Spagat, sowohl Internet-Anfänger als auch Semiprofis zu überzeugen, die sogar eigenen HTML-Code einbinden können. Sie sollten sich aber unbedingt das Pro-Paket für fünf Euro im Monat gönnen. Dann wird keine Werbung eingeblendet, Sie bekommen einen eigenen Domainnamen, und Ihr Blog ist auch für Smartphones optimiert.

Für Blog-Profis: Wordpress

Gut zwei Drittel aller Blogs laufen weltweit mit der Gratis-Software Wordpress. Es gibt die Online-Variante wordpress.com. Doch viel mehr Möglichkeiten haben Sie mit einer eigenen Wordpress-Installation. Dazu mieten Sie sich Serverplatz, zum Beispiel bei 1&1 ab 3,99 Euro im Monat. Dann laden Sie Wordpress vom Netz (de.wordpress.org) und installieren die Software auf dem Server. Wie das funktioniert, erklären zahllose YouTube-Tutorials (bit.ly/1TKYiyL). Für das Design Ihrer Seite gibt es so genannte „Themes“. Die besten finden Sie bei themeforest.net. Ein Theme in Profiqualität kostet zwischen 40 und 60 Euro – doch das Geld lohnt sich, wenn Sie aus der Masse der Blogger herausstechen wollen.

10 starke Blogs aus München

miasanrot.de: Der beste Blog rund um den FC Bayern

dieblaue24.com: Hier dreht sich alles um die Löwen

amazedmag.de: Sehenswerter Mode- und Beautyblog

das-muenchner-kindl.de: Kunterbunte Gschichtn aus dem Alltag

chauvi-seite.de: Garantiert nur für Buam!

muttisoyeah.de: Gute Laune für Mamas

madamecuisine.de: Foodblog, einfache Rezepte ohne viel Tamtam

isarblog.de: Kunst, Kultur, Kulinarisches

isarsparer.de: Tipps für Münchner Sparfüchse

juliefahrenheit.com: Unterhaltsamer Universalblog von Julie, "Expertin für Alles".

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