Schüsse in Baden-Württemberg: Wohl sechs Tote - Erste schockierende Details zu Hintergründen

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Camping-Etikette

So macht man sich bei den Camping-Nachbarn unbeliebt

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Dass man auf einem Campingplatz nicht lärmen und auf jeden Fall die Nachtruhe beachten sollte, ist den meisten Nutzern klar. Doch es gibt noch einige weitere Fauxpas, mit denen sich Camping-Neulinge schnell bei ihren Nachbarn unbeliebt machen.

Berlin - Leo Ingenlath, Mitglied im Fachausschuss Camping und Caravan beim Deutschen Tourismusverband, nennt drei Beispiele aus eigener Erfahrung. Ingenlath besitzt einen Platz in Nordrhein-Westfalen.

Den Sanitärbereich zweckentfremden

Gerade wenn der Platz voll ist, spülen manche Camper ihr Geschirr in den Waschbecken oder sogar in der Babywanne - weil der Grillrost dort besser hineinpasst. „Das ist absolut unhygienisch“, stellt Ingenlath klar. Speisereste im Becken, wo sich andere die Zähne putzen - das geht gar nicht. Zum Geschirr spülen und Wäsche waschen gibt es auf fast jedem Platz eigene Räume.

Toilette reservieren

„Manche Camper wollen ihr privates Klo wie zu Hause haben“, hat Ingenlath beobachtet. Also verschließen sie die Toiletten nach der Benutzung bis zum nächsten Besuch, indem sie ein Geldstück oder einen anderen Gegenstand von außen in den Schlitz der Tür stecken, die in der Regel kein Schloss hat. Nur mit Hilfe eines Werkzeugs lässt sich die Tür dann öffnen. Diese Praxis ist nicht sehr nachbarschaftlich.

Standplätze kreuzen

Camping-Anfänger suchen auf dem Platz oft den direkten Weg zum Kiosk oder zu den Toiletten. Doch der führt meist über den Standplatz anderer Gäste, die in der Regel nicht die ganze Zeit gestört werden wollen. „Der Camper ist zwar ein kommunikatives Wesen, aber man sollte trotzdem nicht bei der Nachbarin am Liegestuhl vorbeistürmen“, warnt Ingenlath. Besser ist es, die Gemeinschaftswege des Platzes zu nutzen, auch wenn der Weg dann etwas länger dauert.

Die doppelte Freiheit: Mit dem Wohnmobil durch Alaska

Alaska ist ein Traumziel für viele Deutsche. Das Wohnmobil gehört zu den interessantesten Varianten, den 49. Bundesstaat der USA zu erkunden. Foto: Chris Melzer
Alaska ist ein Traumziel für viele Deutsche. Das Wohnmobil gehört zu den interessantesten Varianten, den 49. Bundesstaat der USA zu erkunden. © Chris Melzer
Spektakuläre Kulisse für Kanufahrer: Der Blick vom Wasser fällt auf den stark vergletscherten Denali, den höchsten Berg Nordamerikas. Foto: State of Alaska/Jocelyn Pride
Spektakuläre Kulisse für Kanufahrer: Der Blick vom Wasser fällt auf den stark vergletscherten Denali, den höchsten Berg Nordamerikas. © Jocelyn Pride
Abendglühen auf dem Denali: Der höchste Berg Nordamerikas strahlt im letzten Licht des Tages. Foto: State of Alaska/Jocelyn Pride
Abendglühen auf dem Denali: Der höchste Berg Nordamerikas strahlt im letzten Licht des Tages. © Jocelyn Pride
Reise ins Eis: Ein Flugzeug landet auf einem Gletscher am Denali, dem höchsten Berg Nordamerikas, der bis vor Kurzem offiziell Mount McKinley hieß. Foto: Chris Melzer
Reise ins Eis: Ein Flugzeug landet auf einem Gletscher am Denali, dem höchsten Berg Nordamerikas, der bis vor Kurzem offiziell Mount McKinley hieß. © Chris Melzer
In North Pole ist der Weihnachtsmann zu Hause. Tausende Kinder schicken dem Postamt jedes Jahr Briefe. Foto: State of Alaska/Brian Adams
In North Pole ist der Weihnachtsmann zu Hause. Tausende Kinder schicken dem Postamt jedes Jahr Briefe. © Brian Adams
Nenana ist seit 100 Jahren Schauplatz der Ice Classic, einer Eiswette, bei der jeder darauf setzen kann, wann das Eis des Flusses Nenana bricht. Dann bricht ein Holzgestell auf dem Fluss ein und schlägt über einen Seilzug die Glocke in dem Holzturm an. Foto: Chris Melzer
Nenana ist seit 100 Jahren Schauplatz der Ice Classic, einer Eiswette, bei der jeder darauf setzen kann, wann das Eis des Flusses Nenana bricht. Dann bricht ein Holzgestell auf dem Fluss ein und schlägt über einen Seilzug die Glocke in dem Holzturm an. © Chris Melzer
Alaska glänzt wegen seiner Menschenleere nicht gerade mit einer großen Auswahl an Hotels - deshalb bietet sich Camping an, wie hier in Kenai. Foto: State of Alaska/Brian Adams
Alaska glänzt wegen seiner Menschenleere nicht gerade mit einer großen Auswahl an Hotels - deshalb bietet sich Camping an, wie hier in Kenai. © Brian Adams
Einsamkeit und wilde Tiere: Das sind zwei Dinge, für die Alaska steht. Foto: State of Alaska/Chris McLennan
Einsamkeit und wilde Tiere: Das sind zwei Dinge, für die Alaska steht. © Chris McLennan
Einsame Weiten: Ein Fluss schlängelt sich durch die Berglandschaft in der Nähe von Delta Junction in Alaska. Foto: Chris Melzer
Einsame Weiten: Ein Fluss schlängelt sich durch die Berglandschaft in der Nähe von Delta Junction in Alaska. © Chris Melzer
Alaska hat ein paar kleine Städtchen und ansonsten weitgehend menschenleere Wildnis. Weil auch Hotels deshalb nicht gerade zahlreich sind, bietet sich eine Tour mit dem Wohnmobil geradezu an. Foto: dpa-infografik
Alaska hat ein paar kleine Städtchen und ansonsten weitgehend menschenleere Wildnis. Weil auch Hotels deshalb nicht gerade zahlreich sind, bietet sich eine Tour mit dem Wohnmobil geradezu an. © dpa-infografik

dpa/tmn

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