Deutscher Alpenverein

Zehn Grundregeln für Pistentouren

Zehn Grundregeln für Pistentouren
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Der Deutsche Alpenverein hat zehn Grundregeln für das Tourengehen auf Skipisten festgelegt.
Zehn Grundregeln für Pistentouren
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1. Aufstiege und Abfahrten erfolgen immer auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung.
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2. Aufstiege nur am Pistenrand vornehmen (FIS-Regel Nr. 7). Dabei hintereinander, nicht nebeneinander gehen. Auf den Skibetrieb achten.
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3. Besondere Vorsicht vor Kuppen, in Engpassagen, Steilhängen, bei Vereisung und beim Queren der Pisten. Keine Querungen in unübersichtlichen Bereichen.
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4. Keinesfalls gesperrte Pisten begehen. Lokale Hinweise und Routenvorgaben beachten.
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5. Größte Vorsicht und Rücksichtnahme bei Pistenarbeiten. Bei Einsatz von Seilwinden sind die Skipisten aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es besteht Lebensgefahr.
Tourengehen auf der Skipisten
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6. Frisch präparierte Skipisten nur in den Randbereichen befahren. Bei Dunkelheit stets mit eingeschalteter Stirnlampe gehen, reflektierende Kleidung tragen.
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7. Auf alpine Gefahren, insbesondere Lawinengefahr, achten. Keine Skitouren in Skigebieten durchführen, wenn Lawinensprengungen zu erwarten sind.

Der Deutsche Alpenverein hat zehn Grundregeln für das Tourengehen auf Skipisten festgelegt, das Kernproblem aber auch erkannt:

 „Diese Regeln stoßen dort an ihre Grenzen, wo Pisten von einer zu großen Anzahl von Tourengehern frequentiert werden“, heißt es auf der DAV-Webseite. Und: „Aufgrund des Gefährdungspotenzials und der Nutzungseinschränkung für die Abfahrer können auch strikte Trennungen von Aufstieg und Abfahrt notwendig werden. Die Ausgestaltung muss jedoch individuell vor Ort festgelegt werden.“ Im Idealfall halten sich alle an diese Regeln.

mb

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