Es rollt!

Trends für die Zweiradsaison 2014

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Es rollt! Trends für die Zweiradsaison 2014

Ein paar schöne Herbsttouren gehen sicher noch, aber der eine oder andere liebäugelt vielleicht damit, den alten Drahtesel endlich auszurangieren. Hier gibt's die Trends der Fahrradsaison 2014.

Wir haben uns auf der Fahrradmesse Eurobike umgesehen und die wichtigsten Trends in Sachen Rennrad, Mountainbike, E-Bike sowie Zubehör für Sie zusammengefasst.

Rennrad

Das Rennrad wird 2014 noch schneller und bremst wie noch nie, denn die hydraulische Scheibenbremse hält Einzug: „Scheibenbremsen am Rennrad sind eigentlich völlig logisch. Ähnlich wie am Mountainbike profitieren die Fahrer von besserer Dosierbarkeit, höheren Bremskräften und der gleichbleibenden Brems-performance bei Nässe und Schmutz. Dazu kommt noch die Vermeidung von hoher Hitzeentwicklung an den Felgenflanken und eine cleanere Optik. Das alles bei schon jetzt geringem Mehrgewicht. Keine Frage, der Scheibenbremse gehört auch am Rennrad die Zukunft“, so David Heine von Specialized. Viele Marken bieten ihre Rennräder in der nächsten Saison wahlweise mit hydraulischen Scheiben- oder mechanischen Felgenbremsen an.

Im Vormarsch sind zudem robust gebaute Rennräder, sogenannte Cyclocross-Räder. Sie eignen sich ideal für alle, die gerne auch abseits des Asphalts schneller fahren und dabei nicht auf den dünnen Rennradreifen herumeiern wollen.

Mountainbike

Die Mountainbikes 2014 zeichnen reichlich Federweg, griffige Reifen und geringes Gewicht aus. In der nach wie vor sehr großen Variantenvielfalt ist „Enduro“ das Schlagwort der Saison. Und: Die in den letzten Jahren heftig diskutierte Größenfrage scheint sich zu klären. Bei den Laufradgrößen zeigt sich deutlich: Die 29er haben sich fest etabliert, das Mittelmaß 650B rollt immer stärker heran und die 26-Zoll Bikes verschwinden immer mehr. Sie sind bei vielen Radherstellern oft nur mehr bei Durchläufern oder günstigen Einsteiger-Hardtails anzutreffen.

E-Bikes

E-Bikes bzw. Pedelecs boomen und zeigen sich in den unterschiedlichsten Ausführungen: Vom kleinen Klappfahrrad für Stadt oder Camping-urlaub über Trekkingräder, spezielle Pendler-Modelle, Transporträder bis hin zu Mountainbike-Boliden und Pedelec-Rennrädern. Eines zeigt sich durchgehend bei allen Varianten und allen Marken: Man setzt auf Technik aus Deutschland. Zu finden sind fast überall Bosch-Motoren.

Kinderräder

Radspaß von Anfang an mit Lau­frädern für die ­Kleinen.

Fahrradspaß von Anfang an garantieren tolle Modelle für die Kleinen wie beispielsweise das Supurb BO1: Ein Laufrad, das nur 3.3 kg wiegt und auf dicken Schwalbe-Reifen daherrollt, die die Stöße gut absorbieren. Beim BO12 wird dann schon nicht mehr gelaufen! Das 12 Zoll Bike eignet sich für die ersten Querfeldein-Fahrten ab einem Alter von zwei bis drei Jahren. Es hat eine spezielle Hinterradnabe, so dass die Kids fast spielfrei pedalieren können, dazu kommen speziell geformte Bremsgriffe und das beim Gewicht von nur 5,6 kg.

Accessoires

Radfahren mit dem richtigen Zubehör macht doppelt Spaß. Die Helme erstrahlen weiterhin in den unterschiedlichsten Farben und kommen mit integrierter Brille (Firma Abus), als Race-Helm, BMX-Modell oder als Enduro-Version mit zusätzlichem Schutz im Nackenbereich und an der Seite. Im Fußbereich wird es bei den Bikern leichter: Die klobigen Schuhe werden gewichtsoptimiert – so unter anderem bei der Kultmarke FiveTen, deren Impacts 2014 gleich 20 Prozent weniger auf die Waage bringen. Bei den Rennrad-Modellen setzt man weiterhin auf Carbon. Einklicken kann man die Schuhe in das neue Pedalsystem von Garmin. Das Vector Pedal und der Sender werden ganz normal in die Kurbel geschraubt und so werden die gemessenen Leistungswerte drahtlos und in Echtzeit an die GPS-Computer übertragen. Viel Licht für wenig Geld verspricht der Lichtspezialist Busch & Müller mit neuen Lampen. Und Radfahrer stehen – wie man weiß – ungern auf dem Schlauch: Deshalb kommt Schwalbe mit dem Reifen ohne Schlauch. Taschenexperte Ortlieb bürgt für wasserdichte Behältnisse und zieht eine vielbeachtete neue Serie aus der Tasche. In die (Bike Cover von Evoc) kann man sein Bike übrigens auch ganz schnell und einfach reinpacken: So bleibt das Auto auch nach der matschigesten Bike-Tour sauber.

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Petra Rapp

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