7 Foto-Tipps vom Profi

5 Foto-Tipps vom Profi
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1. Perspektive wechseln: Wer immer nur stehend fotografiert, langweilt den Betrachter. Gehen Sie in die Knie (Froschperspektive) oder fotografieren Sie von einem Felsen herab (Vogelperspektive). Weiterer Vorteil der Froschperspektive: Oft lässt sich dadurch ein belebendes Detail in den Vordergrund rücken wie die Blümchen auf unserem Beispielfoto. Mehr dazu bei Tipp Nummer drei.
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2. Raus aus der Mitte: Positionieren Sie das Hauptmotiv Ihres Bilds (eine Person, einen Berg oder was auch immer) nicht in der Mitte, sondern im so genannten „Goldenen Schnitt“. Schon die Griechen haben dieses Grundmuster räumlicher Aufteilung entdeckt, das grob dem Verhältnis ein Drittel zu zwei Drittel entspricht. Wenn wir also ein Bild mit je zwei Linien vertikal und horizontal in je gleichgroße Abschnitte teilen, erhalten wir vier Schnittpunkte...
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Diese Schnittpunkte bieten sich an, um dort – im Goldenen Schnitt – das Hauptmotiv oder wichtige Bildelemente zu platzieren, wie den Bergsteiger und den Horizont auf dem Positivbeispiel oben. Steht das Wichtigste hingegen in der Mitte, fehlt wie hier den Bildern Spannung und Dynamik.
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3. Vordergrund macht Bild gesund! So beeindruckend die Nordwand der Presanella auch aussieht, dem Bild unten fehlt Tiefenwirkung. Erst ein ins Bild und zur Komposition passender Vordergrund verhilft den meisten Motiven zu räumlicher Tiefe. Es muss nichts Weltbewegendes sein: Steine, Blumen oder wie im Foto oben ein Schild – Hauptsache, es hilft bei der Aufteilung der Bildfläche, und zwar idealerweise in die drei Ebenen Vorder-, Mittel- und Hintergrund.
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Deshalb niemals einfach stehen bleiben und abdrücken! Landschaftsfotografie benötigt Zeit.
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4. Näher ran! Reduzieren Sie sich bei der Bildkomposition auf das Wesentliche. Zu viele Elemente, die das zentrale Motiv stören oder beeinträchtigen, können Sie durch eine sorgfältige Wahl von Standpunkt und Bildausschnitt ausblenden. Leider trauen sich viele Hobbyfotografen nicht, ihrem Hauptmotiv auf die Pelle zu rücken.
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Dabei erzeugt Nähe durch die klaren Details eine intensivere Wirkung, und unwichtige Bildelemente (wie der viele Himmel auf unserem Negativbeispiel unten) fallen weg. Machen Sie den Selbsttest: Gehen Sie nach dem Auslösen noch ein, zwei Schritte an das Hauptmotiv heran und machen Sie ein weiteres Foto.
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5. Diagonalen suchen! Einfach in der Anwendung und stark in der Wirkung sind Diagonalen. Sie verleihen dem Bild Dynamik. In einer der vier Ecken beginnend, können sie das Auge in die Aufnahme hineinführen und – im optimalen Fall – im oder beim Hauptmotiv enden. Auch markante Linien wie Berghänge, Pfade oder Felsstrukturen erzeugen Spannung.

Er ist einer der besten Bergfotografen – und er hat gerade im ­Rother-Verlag ein neues Lehrbuch veröffentlicht. Bernd Ritschel (47) erklärt in „Fotografie – Berge, Landschaft, Outdoor, Action“ ein gutes Foto.

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