L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt ist gestorben

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Kein Schnee? Spannende Alternativen zur Skipiste

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Kein Winter in Sicht, aber die Berge haben auch ohne Schnee ihren Reiz.

Ende Februar ist eigentlich die Zeit, wo sich Wintersportler auf bestens präparierte Skipisten, auf Skitouren und Loipen austoben können. Doch was tun, wenn der Winter derzeit nur mager oder gar ganz woanders stattfindet?

Wenn man aber trotzdem noch ein paar winterliche Adrenalinschübe oder erholsame Freizeitprogramme draußen erleben will, bevor endgültig die sportiven Sommerutensilien ausgepackt werden? Wir haben uns nach Alternativen umgesehen.

Winterreiten in Osttirol

Wie wäre es mit einem Reiturlaub mit der ganzen Familie? Das Hotel Ortnerhof in Prägraten in Osttirol bietet auch in der Wintersaison geführte Ausritte an. Im Angesicht des Großvenedigers (3666 m) geht‘s im Galopp durchs schöne Iseltal. Besitzerfamilie Kratzer züchtet selbst Pferde und organisiert Reitkurse für jedes Niveau. Drei Nächte mit Halbpension für zwei Personen kosten ab 338 Euro. www.osttirol.com, www.ortnerhof.at.

Luftiger Adrenalinschub

Die höchstgelegene Hängebrücke Österreichs, eine Treppe ins Nichts oder die längste Seil-Gleitfluganlage der Alpen sorgen bei erlebnishungrigen Urlaubern in der steirischen Urlaubsregion Schladming-Dachstein für den entsprechenden Adrenalinkick im derzeit mehr oder weniger üppigen Schnee. Mit der „Zipline Stoderzinken“ rasen Wagemutige an vier parallelen Drahtseilen 120 Meter über dem schneebedeckten Boden hängend aus rund 1.600 Metern Seehöhe talwärts. Auf der über 2,5 Kilometer langen Strecke werden Geschwindigkeiten von bis zu 115 Stundenkilometern erreicht. Die Zipline Stoderzinken bei Gröbming ist die größte Anlage ihrer Art und damit einzigartig in Europa. www.schladming-dachstein.at.

Rodeln und Bobfahren am Königssee

Im Berchtesgadener Land kann man auf den Spuren von Olympiasieger Georg Hackl wandeln und beim Gästerodeln oder Gästebobfahren durch den WM-Eiskanal am Königssee durch die Kurven sausen. Noch bis Ende Februar startet für die besonders Mutigen das Rennbob-Taxi regelmäßig zu original Viererbob-Fahrten mit bis zu 130 km/h durch die Bobbahn am Königssee. Voranmeldung auf der Homepage unter: www.rennbob-taxi.de und Infos auch unter www.koenigssee.com/bobfahren.
Preise und Altersbeschränkung: 90 Euro pro Abfahrt und Person (Rennbob-Taxi) ab 18 Jahren möglich, 30 Euro pro Abfahrt und Person (Gästebobbahn), ab zehn Jahren möglich.

Spurensuche

Im Nationalpark Hohe Tauern lernen Naturliebhaber und Schneeschuhwanderer Osttirol von seiner ursprünglichsten Seite kennen: Ausgestattet mit Ferngläsern und in Begleitung eines Nationalpark-Rangers geht es mit Schneeschuhen bis in die abgeschiedenen Ecken des Nationalparks. Mit etwas Glück lassen sich hier in der alpinen Winterlandschaft die „Tiroler Big Five“ - Adler, Gämse, Steinbock, Schneehuhn und Schneehase – sogar aus nächster Nähe beobachten. www.osttirol.at

Surfen einmal anders

Dass man nicht nur auf dem Meer surfen kann, beweist ein Angebot am Simplonpass im Schweizer Wallis. Dort können sich Wintergäste am aufregenden Sport des Snowkiting versuchen. Bei der ganztägigen Tour lernen die Schüler zunächst Grundlagen und Fachbegriffe, bevor sie mit Hilfe der Naturgewalt über verschneite Wiesen gleiten. Buchbar ist die Tour ab 161 Euro pro Person. Mehr Infos auf www.getyourguide.de

Eiszeit in Inzell

Die Inzeller Max Aicher Arena zählt zu den modernsten Eisschnelllaufstadien der Welt. Hier werden vom 7. bis 9. März beim Weltcup die besten Eislaufprofis um den Sieg kämpfen. Aber auch Gäste und Einheimische können hier Eisschnelllaufen lernen. Ein besonderes Angebot ist das „Erlebnis Eis“ mit einem individuellen Eislauftraining inklusive Videoanalyse für 69 Euro. Buchbar direkt unter www.inzell.de.

Tierisch Wandern

Auf Wanderfreunde warten rund um Lenggries ein 42 Kilometer langes Winter-Wanderwegenetz oder eine besondere Tour über den kleinen Höhenweg am Brauneck. Wer es dabei etwas ausgefallener möchte, der holt sich einfach ein paar tierische Begleiter an seine Seite. Bei einer Lama- oder Alpakawanderung durch die Natur beginnen nicht nur die Augen der kleinen Gäste zu leuchten. Die haarigen Wegbegleiter tragen mühelos das Gepäck auf den 1 bis 4-stündigen Touren und machen jede Wanderung zu einem besonderen Erlebnis für die gesamte Familie. www.alpitours.de

Gesund wandern

Garmisch-Partenkirchen bietet neben einer dreiwöchigen „Heilklimatischen Bewegungstherapie“ auch wöchentlich heilklimatische Halbtags-Wanderungen an, bei denen Gäste gegen eine Gebühr von 12 Euro, mit Gästekarte 10 Euro, ganz ohne Rezept die positive und nachhaltige Wirkung des Klimawanderns kennenlernen können. Ansprechpartner vor Ort für beide Varianten – mit und ohne Rezept - ist „Von Natur aus g’sund“, das neue Gesundheits-Eck von Garmisch-Partenkirchen, das Urlauber und Kurgäste individuell berät und die Therapien koordiniert. www.gapa.de

Petra Rapp

Haben Sie Fragen und Anregungen zu unserer wöchentlichen Draußen-Seite? Unsere Autorin Petra Rapp ist für Sie unter folgender E-Mail-Adresse erreichbar: tzdraussen@googlemail.com

 

 

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