150 Jahre Erstbesteigung

Majestät der Alpen: Mythos Matterhorn

Matterhorn Jubiläum: Zermatt feiert 150 Jahre Erstbesteigung.
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Das Matterhorn (4478 Meter) und die Schweiz sind untrennbar miteinander verbunden. Der pyramidenförmige Bergriese gilt als der meistfotografierteste Berg der Welt.
Erstbesteiger 1865 auf dem Matterhorngipfel in historischer Darstellung (Alexandre Calame)
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Die Erstbesteigung 1865 auf dem Matterhorngipfel in historischer Darstellung (Alexandre Calame): Am 14. Juli 1865 gelang der Siebner-Seilschaft von Edward Whymper die Erstbesteigung. Die Gruppe stieg über den Hörnligrat auf die sogenannte "Schulter", und weiter oben, im Bereich der heutigen Fixseile, wich sie in die Nordwand aus.
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Matterhorn Erstbesteiger: Edward Whymper.
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Zermatt historisch: Bahnhofstrasse im Winter.
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Bernhardiner Hund mit Matterhorn, Kanton Wallis.
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Die Monte Rosa Huette SAC auf 2883 Metern Höhe mit dem Matterhorn im Hintergrund bei Zermatt, Kanton Wallis. Ein Beispiel von Energie- und Ressourceneffizienz beim Bauen im hochalpinen Raum.
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Sonnenaufgang am Stellisee (2537 Meter) im Gebiet von Sunnegga-Blauherd, Zermatt im Kanton Wallis. Im Hintergrund das 4478 Meter hohe Matterhorn.
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Die Alpenkette des südlichen Wallis mit Matterhorn (4478 Meter), Ober Gabelhorn (4063 Meter) und Zinalrothorn (4221 Meter).

Am 14. Juli 1865 erreichte der Brite Edward Whymper zusammen mit seiner Seilschaft erstmals den Gipfel des Matterhorns (4.478 Meter). Diese Jahr feiert Zermatt die 150 Jahre der Erstbesteigung.

"Majestät der Alpen", "Wunder der Schöpfung" oder "Der Berg der Berge" -  das Matterhorn zählt zu einem der bekanntesten Berge der Welt. Allein die einer Pyramide ähnliche Form  macht das Matterhorn unverwechselbar. Mit seinen 4.478 Metern Höhe ist der Berg einer der höchsten der Alpen. Er ist das Wahrzeichen der Schweiz und hat seit jeher die Menschen fasziniert. 

Das Matterhorn galt lange als nicht unbezwingbar. Doch am 14. Juli 1865 erreichte der Brite Edward Whymper zusammen mit seiner Seilschaft erstmals den Gipfel des Matterhorns (4.478 Meter). Der Triumph endete mit einer Tragödie: Vier von sieben jungen Männern verloren dabei ihr Leben. Das war vor rund 150 Jahren.

Die Bergsteigergruppe um den Briten Edward Whymper bestand aus drei Bergführern und drei Engländern. Die Siebner-Seilschaft stieg über den Hörnligrat auf die sogenannte "Schulter", und weiter oben, im Bereich der heutigen Fixseile, wich sie in die Nordwand aus.

Beim Abstieg der Erstbesteiger stürzten die vorderen vier der Seilschaft (Bergführer Michel Croz aus Chamonix, Douglas Robert Hadow, Reverend Charles Hudson und Lord Francis Douglas) noch oberhalb der "Schulter" über die Nordwand tödlich ab. Nur Edward Whymper, der schwerverletzte Peter Taugwalder und sein Sohn kehrten zurück.

Die damalige britische Königin Queen Victoria wollte aufgrund des Todes von Lord Francis Douglas ein Matterhorn-Verbot für Briten erlassen, da wertvolles englisches Adelsblut am Matterhorn vergeudet werde. Doch gerade diese Überlegungen fachte den Tatendrang der britischen Alpinisten erst recht an.

ml

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