Ferien im Schnee

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Die Aussicht auf einen kilometerlangen Rodelspaß lockt Kinder auf die Berge.

Die Weihnachtsferien sind gerettet! Selbst für Familien, die nicht für teures Geld in den Skiurlaub fahren. Denn zum einen hat es endlich auch vor den Toren Münchens genug...

...genug Schnee zum Schlittenfahren oder Langlaufen.

Zum zweiten ist pünktlich zum Advent im J.-Berg-Verlag ein Buch mit den schönsten Winterausflügen in den bayerischen Voralpen erschienen. Titel: Ab in den Schnee! Preis: 12,95 Euro. Heinrich Bauregger und Georg Weindl stellen 15 Schneewanderungen, 14 Rodelstrecken und elf Loipengebiete zwischen Füssen und Reit im Winkl vor. Zwei davon möchten wir Ihnen hier besonders ans Herz legen – weil sie großen Spaß für kleine Schneeflitzer garantieren und mit gemütlichen Hütten auch den größten Wintermuffel hinter dem heimischen Ofen hervorlocken.

Wundertüte für Rodler und Winterwanderer

Chiemgauer Alpen

Die Chiemgauer Alpen rund um die Priener Hütte gleichen einer Wundertüte der Wintersport-Möglichkeiten. Je nach Schneelage erklimmen Skitourengeher oder Wanderer den Geigelstein (1813 Meter). Wer halblang machen möchte, belässt es bei einem Gang zur ganzjährig geöffneten Hütte. Die ersten anderthalb Kilometer werden als Rodelstrecke präpariert, hier können sich Kinder austoben. Im weiteren Verlauf wird der Forstweg zur Naturrodelbahn mit dem ein oder anderen Flachstück.

ANFAHRT: A8 bis Ausfahrt Frasdorf, weiter über Aschau nach Sachrang. Wanderparkplatz 200 Meter vor der Ortseinfahrt.

WEGVERLAUF: Vom Parkplatz aus kann man den Weg nicht verfehlen. Einfach der Ausschilderung „Priener Hütte“ und „Geigelstein“ folgen. Zurück auf demselben Weg.

AUFSTIEGSZEIT: 30 Minuten bis zum oberen Ende der Rodelbahn, zweieinhalb Stunden bis zur Hütte. Höhenunterschied: 150 bzw. 670 Meter Einkehr: Priener Hütte (1410 m). Tel.: 08057/428.

Eine Paradetour zum Gipfel der Genüsse

Ammergauer Alpen

Was diese Winterwanderung zur Paradetour macht? Gewiss die ursprüngliche Landschaft der Ammergauer Alpen. Außerdem das auch im Winter bewirtschaftete August-Schuster-Haus (auch Pürsch­linghäuser genannt), das am Höhepunkt der Tour mit einer aussichtsreichen Terrasse wartet.
Ferner die Möglichkeit, die zehn Kilometer zurück ins Tal auf einem Schlitten zu vernaschen. Höhensichere Bergsteiger können sich überdies an einen luftigen Gipfel der Wintergenüsse wagen: Von der Hütte führen häufig Stapfspuren zum Teufelstättkopf. Mit Kindern lässt man’s aber lieber an der Hütte gut sein. Und falls sich die Familie partout nicht vom Kaiserschmarrn und dem königlichen Panorama losreißen kann: ­Kinder lieben eine Hüttenübernachtung...

ANFAHRT Murnau/Kochel, dann über Bad Kohlgrub nach Unterammergau. Am Ortsende rechts zum Wanderparkplatz bei den Steckenberg­liften.

WEGVERLAUF: Am Parkplatz beginnt die gewalzte Forststraße, der man bis zum Schauster-Haus folgt. Aufstiegszeit: 2 Stunden Höhenunterschied: 694 Meter Einkehr: August-Schuster-Haus (1564 Meter), Tel.: 088 22/35 67.

AUFSTIEGSZEIT: 2 Stunden Höhenunterschied: 694 Meter

EINKEHR: August-Schuster-Haus (1564 Meter), Tel.: 088 22/35 67.

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