Was Sie beim Winterradeln beachten müssen

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Viele Radler wollen auch im Winter nicht vom Drahtesel absteigen.

München - Fahrradfahren bei Eis und Schnee – ein Härtetest nicht nur für die Reifen. Tipps und Infos, was Sie beim Winterradeln wissen sollten, gibt es hier:

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Wer nicht wirklich sicher im Sattel sitzt, sollte bei Glätte viel befahrene Straßen meiden. Ein Sturz endet schnell fatal, auch weil die Autos einen längeren Bremsweg haben. Einen nicht geräumten und nicht gestreuten Fahrradweg muss man übrigens nicht benutzen: „Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Radfahrer bei Sturzgefahr wegen Schnee oder Eis auf die Straße ausweichen dürfen“, erklärt Roland Huhn, Rechtsreferent des ADFC, auf tz-Nachfrage. Der Gehweg hingegen bleibe auch im tiefsten Winter den Fußgängern vorbehalten.

Streusalz sorgt zwar für freie Straßen, schadet dem Fahrrad aber enorm: Rost macht sich breit, Lager setzen sich fest… Stellen Sie Ihr Fahrrad so oft wie möglich in beheizte Räume, damit es abtauen und trocknen kann. Spritzen Sie es häufig mit Wasser (aber nicht mit Hochdruck!) ab, um das Salz zu entfernen. Ölen und schmieren Sie regelmäßig die beweglichen Teile: allen voran die Kette, aber auch die Schalt- und Bremszüge sowie die Gelenke und Lager an der Schaltung oder den Pedalen.

tz

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