Ahmadinedschad eröffnet Kraftwerk

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Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Duschanbe/Moskau - Der iranische Präsident hat in Tadschikistan ein Wasserkraftwerk eröffnet und sich beunruhigt gezeigt über die Einmischung der internationalen Gemeinschaft, etwa in Afrika.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die internationale Gemeinschaft vor einer Einmischung in die Angelegenheit anderer Staaten gewarnt. “Dass sich Supermächte einmischen, etwa in Afrika, ist beunruhigend“, wurde er am Montag von Medien in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe zitiert. Ahmadinedschad eröffnete in der mittelasiatischen Republik das von Teheran mit mindestens 140 Millionen US-Dollar (rund 100 Millionen Euro) mitfinanzierte Wasserkraftwerk Sangtuda-2.

Das iranische Waffenarsenal

Das iranische Waffenarsenal

Die Anlage im Süden der ehemaligen Sowjetrepublik soll bis Jahresende vollkommen in Betrieb genommen werden; dann wird sie eine Kapazität von 220 Megawatt haben. Das sagte Tadschikistans Präsident Emomali Rachmon bei der Eröffnung. Sangtuda-2 soll das drängende Problem des Stromdefizits in Tadschikistan beheben. Die Anlage liefert auch Strom über eine Leitung durch Afghanistan in den Iran. Teheran ist der fünftgrößte Handelspartner Tadschikistans. Beide Länder verbinden lange historische Beziehungen.

dpa

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