Aiwanger zu Besuch bei Ude: Bilder

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München - Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat am Sonntag OB Christian Ude einen Besuch abgestattet: die Bilder.

Einen Opfebaam hat Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger dabei, einen Apfelbaum also, den der dialektische Niederbayer OB Christian Ude (SPD) zum Sonntagsbesuch in dessen Schwabinger Wohnung schenkt. Es ist noch ein ganz kleines Gewächs, und so lassen beide die Gedanken kreisen, wie sie einmal im Schatten einer mächtigen Krone in Erinnerungen schwelgen könnten über die Zeit damals, 2011 und 2012, als sie zusammen mit den Grünen die CSU und Ministerpräsident Horst Seehofer das Fürchten lehrten.

Aiwanger zu Besuch bei Ude

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Auch wenn der Ausgang des Traums offen bleiben muss, seit Sonntag beruht er ein Stückchen mehr auf einer wahren Begebenheit. Laut einer Emnid-Umfrage für den Focus kommt die CSU auf 46 Prozent, während die FDP mit zwei Prozent aus dem Landtag flöge. Auch die anderen Parteien kommen zusammen auf 46 Prozent – die SPD auf 20 Prozent, Grüne 13 Prozent, Freie Wähler acht Prozent, selbst die Piraten würden mit fünf Prozent den Einzug ins Maximilianeum schaffen. Gemeinsam sind sie patt!

Des einen Alb- ist des anderen Wunschtraum. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt bezeichnete das Ergebnis als klare Bestätigung für die Seehofer-Regierung. „Es steht damit 46 zu 41 für die CSU gegen Udes Dreierbündnis.“

Da muss der OB fast lachen. „Dass die CSU sich freut, dass sie so stark wie ihre Gegner ist, habe ich noch nie erlebt!“ Eigentlich müsse sie in Panik verfallen, weil ihr Koalitionspartner keine Überlebenschance vorweise. Aiwanger sieht die CSU nie und nimmer bei 46 Prozent und seine Freien Wähler bei mehr als acht Prozent. Von den Piraten wollten beide nichts wissen.

Ude und Aiwanger eint mehr: Sie fordern, die GBW-Wohnungen beim Freistaat zu belassen und sehen „Stadt und Land Hand in Hand“. München explodiere fast, aber auf dem Land gebe es Wohnungen und Parkplätze im Überfluss. Da brauche es eine gute Verkehrsanbindung, sagte Aiwanger, aber bitte keine dritte Startbahn. Ausbau-Befürworter Ude nannte das ein „Reizwort“. Wenn deswegen mal nicht die Koalitionsträume platzen …

David Costanzo

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