Aiwanger sieht Risiko in möglicher Koalition mit der CSU

+
FW-Chef Hubert Aiwanger.

München - FW-Chef Hubert Aiwanger glaubt, dass sich die Freien Wähler in einer Koalition mit SPD und Grünen leichter tun würden als in einem Bündnis mit der CSU. Festlegen will er sich aber nicht.

"Natürlich wäre unser Risiko in einer Koalition mit der CSU nicht zu unterschätzen. Die CSU regiert seit 50 Jahren, kennt alle Tricks und hat sehr viele der entscheidenden Positionen in diesem Staat besetzt. Da wäre es für uns sicher nicht einfach, uns zu behaupten. SPD und Grüne dagegen würden genauso wie wir neu an all diese Hebel kommen und deshalb uns gegenüber vielleicht etwas fairer auftreten als die CSU", sagte Aiwanger dem "Münchner Merkur" (Donnerstag).

Festlegen möchte Aiwanger sich dennoch weiterhin nicht. Die Freien Wähler wollten sich "inhaltlich an kein Lager binden", bekräftigte der Fraktionschef. "Ich weiß ja nicht, welche Parole die CSU morgen ausgibt, das Gleiche gilt für Rot-Grün. Ich will mich nicht zwei Jahre lang mit allem identifizieren müssen, was einer von denen sagt, nur weil ich ihm das Ja-Wort gegeben habe", sagte Aiwanger der Zeitung.

MM

Auch interessant

Meistgelesen

Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab

Kommentare