Schleswig-Holsteins Ministerpräsident

Albig (SPD): Koalition zur Not auch ohne CSU

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Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD)

Berlin - Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig hat die CSU vor Übermut bei möglichen Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD gewarnt. Und Schwarz-Rot ohne CSU ins Spiel gebracht.

Zur Not geht es auch ohne CSU, das stimmt. Dann hätten wir eine schwarz-rote Regierung gegen eine schwarz-grüne Opposition. Das wäre doch mal eine innovative Antwort“, sagte der SPD-Politiker dem Magazin „Focus“. Er warb trotz starker Bedenken an der SPD-Basis für eine schwarz-rote Bundesregierung. „Ich denke, dass man in einer Regierung mehr Möglichkeiten hat und politische Ziele besser erreichen kann als in der Opposition.“ Allerdings werde die SPD nicht um jeden Preis in eine große Koalition gehen.

Albig betonte die Kompromissbereitschaft der Sozialdemokraten, etwa bei der umstrittenen Forderung nach höheren Steuern für Reiche. „Steuererhöhungen sind für die SPD kein Selbstzweck“, sagte er. Entscheidend sei für ihn, ob genug Geld in Zukunftsaufgaben wie Infrastruktur und Bildung investiert werde. Eine schwarz-grüne Koalition würde nach Einschätzung Albigs „die strategischen Möglichkeiten“ der SPD ganz sicher nicht stärken. „Das müssen auch all die wissen, die bei uns für die Oppositionsrolle plädieren oder auf Rot-Rot-Grün nach 2017 setzen.“

Was für Schwarz-Rot spricht und was für Schwarz-Grün

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dpa

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