Nach Trunkenheit am Steuer

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Pohl

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Der Politiker Bernhard Pohl muss wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht.

München - Die Alkoholfahrt des Freien-Wähler-Politikers Bernhard Pohl könnte ihn teuer zu stehen kommen. Die Staatsanwaltschaft München I hat Anklage gegen ihn erhoben. 

Der Freie-Wähler Politiker Bernhard Pohl wurde im Juli mit Alkohol am Steuer erwischt. Die Staatsanwaltschaft München I hat Anklage gegen den schwäbischen Landtagsabgeordneten erhoben. „Die Anklagebehörde geht nach Abschluss der Ermittlungen davon aus, dass der Abgeordnete am 22.07.2015 in München ein Fahrzeug führte, obwohl er aufgrund von vorangegangenem Alkoholgenuss dazu nicht mehr sicher in der Lage war“, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Eine Alkoholprobe habe damals einen Mittelwert von 1,29 Promille ergeben.

Juristisch gilt ein Wert von 1,1 Promille als Beleg für „absolute Fahruntüchtigkeit“. Pohl hatte sich nach dem Sommerempfang des Landtags betrunken hinters Steuer gesetzt. Pohl räumte die Tat ein, der Landtag hatte seine Immunität kürzlich aufgehoben. Für Trunkenheit im Verkehr sieht das Gesetz eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor. Pohl ist Wiederholungstäter und bereits wegen einschlägiger Verkehrsdelikte vorbestraft.

dpa

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