Ärzte beraten über Operation bei Helmut Schmidt

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Mediziner sprechen laut "Abendblatt" von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit bei Schmidt. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Hamburg (dpa) - Einen Tag nach der Aufnahme von Helmut Schmidt in eine Hamburger Klinik beraten die Ärzte, wie der Gefäßverschluss bei dem Altkanzler behandelt werden kann.

Es gehe um die Frage, ob der 96-Jährige wegen eines Blutgerinnsels im rechten Bein eine Bypass-Operation brauche, berichtete die "Bild"-Zeitung. Die Alternative wäre, weiterhin mit Medikamenten und einem Katheter zu versuchen, die Gefäßverstopfung aufzulösen. Angesichts seines Alters sei ein operativer Eingriff überaus gefährlich und allenfalls ein letzter Ausweg, um Schmidts Zustand zu bessern.

Der SPD-Politiker und Mitherausgeber der "Zeit" war am Dienstag auf die Intensivstation der Asklepios-Klinik in Hamburg-St. Georg gebracht worden. Der Einsatz eines Katheters hatte zunächst keine Klärung gebracht, wie das "Hamburger Abendblatt" berichtete. Die Angaben waren aus Kreisen bestätigt worden.

Der Gesundheitszustand des 96-Jährigen sei weiterhin kritisch, habe sich aber in der Nacht leicht entspannt, hieß es in der "Bild"-Zeitung weiter. "Herr Schmidt hat keine Schmerzen, konnte am Morgen schon wieder lächeln", zitierte das Blatt eine Quelle aus dem Umfeld des Altkanzlers.

"Bild"-Bericht

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