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Merkel als „außergewöhnlicher Gast“ in Italien - Reise geht weiter

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Von: Momir Takac

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Angela Merkels Reise durch Italien geht weiter. Nach Florenz wurde die Ex-Kanzlerin in Rom gesichtet. Dort war sie „außergewöhnlicher Gast“ des Bürgermeisters.

Rom - Als Angela Merkel im Oktober 2021 das letzte Mal in ihrer Funktion als Bundeskanzlerin in Rom war, machte sie deutlich, wie sehr ihr Italien am Herzen liegt. „Meine Liebe zu Italien werde ich in ganz anderer Form noch leben können, wenn ich nicht mehr Bundeskanzlerin bin“, hatte Merkel bei ihrem Abschiedsbesuch gesagt.

Merkel besucht Italien: Frühere Bundeskanzlerin bereiste zunächst Florenz, dann Rom

Diese ganz andere Form zeigt sich jetzt. Merkel - inzwischen im Ruhestand - befindet sich auf einer Reise durch Italien. Ihren Trip begann sie am vergangenen Wochenende offenbar in der Toskana. In Florenz wurde sie mit ihrer CDU-Parteifreundin Annette Schavan gesichtet. Davon zeugen Bilder der Zeitung La Nazione.

Reise durch Italien: Ex-Kanzlerin Angela Merkel (M.) wurde beim Bummel durch Rom gesichtet.
Reise durch Italien: Ex-Kanzlerin Angela Merkel (M.) wurde beim Bummel durch Rom gesichtet. © IMAGO/Giuseppe Lami

Anschließend ging es weiter in die Hauptstadt von Italien. Am Mittwoch bummelte die 67-Jährige durch die Straßen des historischen Zentrums, am Donnerstag setzte sie ihre Sightseeing-Tour durch die Ewige Stadt fort. Am Freitag schließlich kam Merkel beim Besuch der Kapitolinischen Museen mit Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri zusammen.

Merkel reist durch Italien: Roms Bürgermeister begrüßt sie als „außergewöhnlichen Gast“

Das Stadtoberhaupt hieß die Alt-Bundeskanzlerin bei Twitter willkommen. „Ein außergewöhnlicher Gast, der heute die Kapitolinischen Museen besucht. Willkommen in Rom, Angela Merkel!“, schrieb Gualtieri.

Welche Sehenswürdigkeit oder gar Stadt die CDU-Politikerin als nächstes besucht, ist unklar. Fest steht nur, dass sich ihre Reise durch Italien dem Ende zuneigt. Merkel, die angesichts des Ukraine-Kriegs für ihre Reise vom ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk heftig kritisiert wurde, soll am Montag nach Deutschland zurückkehren. Das hatte eine Sprecherin der früheren Kanzlerin in dieser Woche mitgeteilt. (mt/dpa)

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