Verdacht auf Salafismus

Verfassungsschutz nahm Amri vor Berliner Fussilet-Moschee auf

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Berlins Innensenator Andreas Geisel.

Berlin - Der Berliner Verfassungsschutz hat den Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri im Oktober zweimal beim Betreten der Fussilet-Moschee in Berlin-Moabit aufgenommen.

Das teilte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Dienstag mit. Ursprünglich sollte dort am 2. und 3. Oktober ein Islamseminar der Salafisten-Szene observiert werden, das jedoch nicht stattfand. Das Material sei deswegen damals nicht vollständig ausgewertet worden. Das habe man nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt nachgeholt. „Wir werden auch weiterhin alles unternehmen, um das Bewegungsprofil von Anis Amri in Berlin lückenlos nachverfolgen zu können“, sagte Geisel.

Der Innensenator will die Innenpolitiker der Abgeordnetenhausfraktionen am Mittwoch über den aktuellen Ermittlungsstand informieren. Geisel hatte die Sicherheitsbehörden aufgefordert, auch die Wochen vor dem Anschlag am 19. Dezember zu untersuchen. „Alle Fakten müssen auf den Tisch“, erklärte er.

dpa

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