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Geheimnis gelüftet! Deshalb kriegte sich Armin Laschet im Flutgebiet nicht mehr ein

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Armin Laschet lacht auf einem Termin im Hochwassergebiet Erftstadt.
Für dieses Lachen im Katastrophengebiet wurde Armin Laschet massiv kritisiert. © Marius Becker/ AFP

Es war ein Wendepunkt in Armin Laschets Wahlkampf: Sein Lachen bei einem Besuch im Flutgebiet brachte ihm schwere Verluste ein. Nun wurde das Geheimnis um das Lachen gelüftet.

Berlin/ Erftstadt - Ein Lachen kostete Armin Laschet* möglicherweise die Wahl: Bei einem Besuch im Flutgebiet Erftstadt lachte der damalige CDU-Kanzlerkandidat während einer Rede des Bundespräsidenten* - und wurde dabei live im Fernsehen gezeigt. Bei den Wählerinnen und Wählern löste er damit Unmut aus. Nun wurde der Grund für Laschets fatales Lachen bekannt.

Armin Laschet: Lacher ihm Flutgebiet kostet ihn Wahl

Die Bilder des lachenden Armin Laschets verbreiteten sich wie ein Lauffeuer auf Twitter* und anderen sozialen Medien. Mit Folgen: Wie ein Kommunikationsexperte gegenüber Merkur.de erklärte*, hätte die Entgleisung Laschets durchaus Einfluss auf die Wahlentscheidung mancher Wähler gehabt. Teilnehmer des Termins am 17. Juli lüfteten nun das Geheimnis über den Grund für den Ausrutscher.

Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, wartete Laschet während der Rede abseits mit einer Gruppe aus CDU-Politikern und Begleitern aus der Region. Dort habe er die Rede Steinmeiers nicht verstehen können. Wie die Teilnehmenden dem RND berichteten, richtete sich Laschet an den neben ihm stehenden Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Frank Rock und kritisierte ihn Scherzhaft für seine Begrüßung des Bundespräsidenten.

Geheimnis gelüftet: Armin Laschet lachte über Steinmeier-Scherz

Übereinstimmende Angaben bestätigten demnach, dass der CDU-Politiker seinen Parteikollegen damit neckte, dass er das Staatsoberhaupt nur mit „Herr Steinmeier“ und nicht als „Herr Bundespräsident“ begrüßt habe. Daraufhin habe Rock erwiderte, er sei so überrascht darüber gewesen, dass Steinmeier „auch so klein ist wie Du“. Das darauffolgende Lachen hatte massive Kritik ausgelöst*: Viele Zuschauer empfanden die Situation unpassend.

Wenige Augenblicke später wurde auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einem Lachen erwischt. Wie der Kölner Stattanzeiger von Teilnehmenden des Termins erfuhr, hätten ihn die Journalisten und Journalistinnen vor Ort amüsiert, die sich verrenkten, um ihre Mikrofone nah an die Sprechenden zu halten, ohne dabei den Kameraleuten im Bild zu stehen. Für Steinmeier hatte der Ausrutscher allerdings keine Folgen. Auch eine spätere Entschuldigung Laschets schien den Fehler nicht vergessen zu machen. (sf) *Merkur.de ist ein Angebot von Ippen.Media.

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