Atomausstieg: Energiekonzern auf Klagekurs

Düsseldorf - Der Energiekonzern Eon bleibt nach dem Kabinettsbeschluss zum Atomausstieg auf Klagekurs gegen die Brennelementesteuer. Was das Unternehmen erwartet:

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Nach beschlossenem Atom-Aus: Klagen befürchtet

Der Energiekonzern Eon bleibt nach dem Kabinettsbeschluss zum Atomausstieg auf Klagekurs gegen die Brennelementesteuer. Weitere juristische Schritte sind derzeit nicht vorgesehen. “Wir klagen nicht gegen das Moratorium, auch nicht rückwirkend“, sagte Sprecher Carsten Thomsen-Bendixen am Montag der dpa. Eon werde aber die Vermögensverluste zusammenrechnen und der Bundesregierung vorlegen. “Darüber wollen wir dann reden.“ Eon erwartet durch die neuen Atomregelungen Einbußen in Milliardenhöhe. Der Essener RWE-Konzern wollte sich nach dem Kabinettsentscheid nicht weiter äußern. Es bleibe bei der Sprachregelung der vergangenen Woche. RWE behalte sich alle juristischen Schritte vor.

dpa

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