Atomausstieg: Mappus hält Zeitplan für offen

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Stefan Mappus (CDU)

Berlin - Der baden-württembergische Regierungschef Stefan Mappus (CDU) hält einen Zeitplan für den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie weiter offen.

Nach den Atomberatungen im Kanzleramt sagte er am Dienstag in Berlin, es gehe jetzt um einen nationalen Energiekonsens, bei dem alle Fragen abgearbeitet werden. Dazu gehöre auch die Frage, ob es möglicherweise einen früheren Ausstieg geben werde. “Ich bin zu ergebnisoffen Gesprächen bereit, ohne Vorfestlegung, aber es muss machbar sein, es muss bezahlbar sein.“

Sein Votum für eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke vom vorigen Jahr bereue er nicht, sagte Mappus. “Ich stehe dazu, aber auch mich haben die Ereignisse in Japan betroffen und auch sehr nachdenklich gemacht.“ Er versicherte: “Ich behaupte nicht das Gegenteil von dem, was ich früher behauptet habe, weil am Sonntag eine Landtagswahl ist.“ Mappus lehnte den Vorschlag der Grünen ab, schon in fünf bis sechs Jahren aus der Atomenergie komplett auszusteigen. Es gehe nicht nur um Sicherheit, sondern auch um Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit.

dpa

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