In Augsburg

Rund 2000 Menschen protestieren gegen AfD-Chefin Petry

Augsburg - Rund 2000 Menschen sind nach Polizeiangaben am Freitagabend in Augsburg aus Protest gegen einen Auftritt der AfD-Chefin Frauke Petry auf die Straße gegangen.

Augsburg: Party ohne Petry

Unsere Kollegin war heute Abend in Augsburg bei der Demonstration gegen AfD-Chefin Petry.

Posted by Merkur.de on Freitag, 12. Februar 2016

Rund 2000 Menschen haben nach Polizeiangaben in Augsburg gegen einen Auftritt von AfD-Chefin Frauke Petry im historischen Rathaus der Stadt demonstriert. Vor dem Gebäude hielten am Freitagabend viele Teilnehmer einer Mahnwache Schilder hoch mit dem Artikel 1 des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, auf einem Transparent stand „Schämen Sie sich, Frau Petry!“

Ein großes Aufgebot der Polizei sicherte das Rathaus und den Rathausplatz. Nach Angaben eines Polizeisprechers gab es nur einzelne kleinere Rangeleien zwischen links- und rechtsgerichteten Demonstranten. Insgesamt sei die Lage ruhig gewesen.

Dem Auftritt Petrys war ein tagelanges juristisches Tauziehen vorangegangen. Nach umstrittenen Äußerungen der Bundesvorsitzenden der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland zum Schusswaffen-Einsatz gegen Flüchtlinge hatte Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) Petry zunächst ein Hausverbot erteilt und einen AfD-Empfang im Rathaus untersagt. Beide Verbote wurden bei Eilverfahren vom Augsburger Verwaltungsgericht gekippt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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Kommentare

Hotte1Antwort
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Diese Aussage könntest Du nur garantieren wenn Du auch die 12 anderen auffälligen Nicks steuerst.

Aber inhaltlich habe ich gar nicht entsprechendes behauptet. Daher gibt mir Deine Antwort zu denken...

Crime
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Demokratisch wäre es, wenn die Deutschen über Merkels Flüchtlingspolitik entscheiden dürften! So etwas erwarte ich von einer Demokratie. CSU und SPD sind bei der letzten Bundestagswahl mit dem Versprechen von mehr Bürgerbeteiligung angetreten.
Bei den Koalitonsverhandlungen standen auch Gesetze zur Bürgerbeteiligung in Aussicht (Petitionen mit den Gesetze gekippt werden könnten etc.). Es gibt bei change . org
eine Petition, in der schon mehr als 200.000 Mitbürger, Merkels RÜCKTRITT fordern, WEGEN ihrer Flüchtlingspolitik.
Wenn Deutschland nicht im Stande ist sein Probleme der Kanzlerin selbst zu lösen dann werden Hetzkampagnen gegen die AfD genau das Gegenteil bewirken was ich mir erhoffe.

CrimeAntwort
(0)(0)

Im Gegensatz zu den linken Chaoten, in Deutschland, haben die Kommentatoren in diesem Forum hier, die du Trolle nennst ( Tz läst es ja stehen ) und die nicht in dein linkes Gedankengut passen keine Autos in Berlin, Dresden, Leipzig angezündet.
Auch keine Asylantenheime.