Selbstmordattentat

Autobombenanschlag erschüttert Innenstadt von Kabul

+
Ein afghanischer Polizist nach einem Selbstmordattentat in der Nähe des internationalen Flughafens in Kabul Anfang Januar.

Kabul - Das Zentrum der afghanischen Hauptstadt Kabul ist am Mittwoch von einem Autobombenanschlag erschüttert worden.

Im Westen der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei einem mutmaßlichen Autobombenanschlag mindestens fünf Menschen getötet und 20 verletzt worden. Das berichtete der Sender TV1 unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Der Leiter der Kabuler Kliniken, Muhibullah Sir, sagte, bisher seien ein Toter und 28 Verletzte in Krankenhäusern eingeliefert worden.

Der Sprecher des Innenministeriums Sidik Siddiki meldete per Kurznachrichtendienst Twitter einen „Selbstmordanschlag auf der Darulaman-Straße“. Die große Verkehrsader führt an der russischen Botschaft vorbei bis zum afghanischen Parlament. Per Twitter verbreitete Fotos zeigten ein brennendes Autowrack.

Anwohner des Viertels Kart-e Tschar hatten um 17.30 Uhr (Ortszeit) eine laute Explosion gemeldet. Über die Täter gab es zunächst keine Angaben.

Die Taliban haben in der afghanischen Hauptstadt in den vergangenen Wochen eine Serie schwerer Anschläge verübt. Zuletzt war am Sonntag eine Rakete auf dem Gelände der italienischen Botschaft eingeschlagen. Zuvor hatten die Extremisten mehrere Anschläge nahe des Flughafens, auf ein von Ausländern bewohntes Hotel, die spanische Botschaft sowie auf ein von der afghanischen Elite und Ausländern besuchtes Restaurant verübt.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab

Kommentare