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Autofahrer rast in SPD-Zentrale - kein politischer Hintergrund

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Der an Heiligabend mit seinem Auto in die SPD-Zentrale geraste Mann hat laut Berliner Staatsanwaltschaft kein konkretes politisches Motiv gehabt. Vielmehr waren es eigene Probleme.

Berlin - Es gebe weder Erkenntnisse zu einem links- oder rechtsextremistischen noch zu einem islamistischen Hintergrund, sagte der Sprecher der Behörde, Martin Steltner, am Mittwoch. Vermutet werde eher eine Mischung aus Wut, Unzufriedenheit und psychischen Problemen. Nach den Ermittlungen der Polizei soll der Mann in Selbstmord-Absicht gehandelt haben.

Der 58-Jährige hatte am späten Abend sein Auto in die Parteizentrale der Sozialdemokraten gesteuert. Im Wagen befanden sich Gaskartuschen und Benzinkanister. Zuvor hatte er an der Bundesgeschäftsstelle der CDU eine Tasche mit Gaskartuschen und Grillanzünder abgestellt. 

Der Fahrer sitzt in Untersuchungshaft. Ihm werden versuchte schwere Brandstiftung sowie versuchtes Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen.

dpa

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