Bahn frei für Ude als Städtetagspräsident

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Steht für den Posten des Städtetagspräsidenten bereit: Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD).

München - Der Wahl des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude (SPD) zum Präsidenten des Deutschen Städtetages steht nichts mehr im Weg.

“Die SPD-Gruppe hat Christian Ude nominiert und vorgeschlagen und nach den Regeln des Städtetages wird er erwartungsgemäß gewählt“, hieß es am Mittwoch in der Partei. Bei den anstehenden Wahlen in der kommenden Woche in Stuttgart hat die SPD das Vorschlagsrecht. Die Sozialdemokraten wechseln sich alle zwei Jahre mit der CDU bei der Nominierung der Kandidaten ab.

Ude selbst will in Stuttgart antreten: Wenn er vorgeschlagen werde, stehe er für den Posten bereit, hieß es. Ude wird damit erneut Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) beerben - der 63-Jährige stand bereits zwischen 2005 und 2009 an der Spitze des Deutschen Städtetages. Roth führt den Kommunalverband zum dritten Mal, zuletzt seit 2009. Der Deutsche Städtetag ist der größte kommunale Spitzenverband Deutschlands.

Der Zusammenschluss von knapp 3400 Städten und Gemeinden mit mehr als 51 Millionen Einwohnern vertritt die Interessen der Kommunen gegenüber Regierung, Bundestag und EU. Die Hauptversammlung des Verbands tagt vom 3. bis zum 5. Mai. Neben Ude gab es noch einen zweiten bayerischen Interessenten: den Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD). Doch weil Ude im Deutschen Städtetag wieder antreten will, wird Maly nun Vorsitzender des bayerischen Städtetags.

dpa

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