BaWü: Brandanschlag auf Behördenautos

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Ein ausgebranntes Fahrzeug und ein stark beschädigtes Fahrzeug des Regierungspräsidiums in Freiburg stehen am Dienstag auf dem Parkplatz der Behörde. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere zehntausend Euro.

Freiburg - Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag Autos und Wohnmobile in mehreren Städten in Baden-Württemberg in Brand gesetzt. Die Behörden vermuten hinter den Anschlägen die linksautonome Szene.

Ein Anschlag auf zwei Autos des Regierungspräsidiums in Freiburg könnte auf das Konto der linksautonomen Szene gehen, sagte ein Polizeisprecher. Die beiden Fahrzeuge auf dem Behördenparkplatz brannten weitgehend aus. Die Hitze beschädigte einen danebenstehenden kleinen Kastenwagen erheblich. Der Sprecher schätze den Schaden auf rund 50 000 Euro.

Den Ermittlungen zufolge sei das Feuer gezielt gelegt und nicht durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. An zwei weiteren Fahrzeugen auf dem Gelände hätten die Täter vergeblich versucht, Feuer zu legen. In der Nähe wurde zudem ein Motorroller angezündet. Nach ersten Ermittlungen gehört dieser einem Landebediensteten.

Laut Polizei könnten die Brandanschläge eine weitere Reaktion auf die Räumung einer illegalen Wagenburg Anfang August sein. Danach hatten Linksautonome laut Polizei unter anderem ein Polizeiauto attackiert, Scheiben des Regierungspräsidiums eingeschmissen und Häuser in der Stadt mit Farbe beschmiert.

Im Kreis Esslingen standen ein Auto und mehrere Wohnmobile in Flammen. Dabei gehen die Ermittler ebenfalls von Brandstiftung aus. In Kirchheim unter Teck brannte ein Auto komplett aus, die Flammen beschädigten zwei weitere PKW. Im benachbarten Weilheim an der Teck gingen zwei Wohnmobile in Flammen auf, ein drittes wurde ebenfalls beschädigt. In Weil am Rhein zerstörte ebenfalls ein Feuer ein Auto.

dpa

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