Wegen Fahimi-Berufung

Bayerische SPD sauer auf Sigmar Gabriel

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Sigmar Gabriel

München – In der Bayern-SPD herrscht Unmut. Der Grund: die Berufung von Yasmin Fahimi zur Generalsekretärin der Partei. Im Freistaat fühlt man sich übergangen.

„Ich bin sauer, dass jetzt dermaßen viele Posten an Niedersachsen gehen“, sagte Markus Rinderspacher, Fraktionschef der SPD im bayerischen Landtag, dem Münchner Merkur (Samstagsausgabe). Auch aus Bayern hätte es eine gute Kandaidatin gegeben. „Ohne Not wurde unsere Generalsekretärin Natascha Kohnen übergangen“, rügte Rinderspacher.

Mit Parteichef Sigmar Gabriel, dem Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann und Yasmin Fahimi sind nun die drei wichtigsten Parteiposten mit Niedersachsen besetzt. Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier kommt ursprünglich von dort.

Sie waren die Chefs der SPD

Sie waren die Chefs der SPD

Die bayerische SPD ist mit 64.000 Mitgliedern der zweitgrößte Landesverband der Genossen. Im neuen Bundeskabinett ist kein bayerischer SPD-Politiker vertreten, Landeschef Florian Pronold ist Staatsekretär im Bundesumweltministerium. Die 46-jährige Fahimi soll am 26. Januar beim SPD-Parteitag in Berlin zur Nachfolgerin von Andrea Nahles gewählt werden.

Mike Schier

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