Bayern und Bund wollen Atomausstieg vorantreiben

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Wollen den Atomausstieg in einem “überschaubaren Zeitraum“: Die Umweltminister Röttgen (fre.), CDU, aus Berlin und Söder, CSU, aus München.

Nürnberg - Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) wollen gemeinsam die Energiewende vorantreiben. Katastrophen wie in Japan gelte es vorzubeugen, sagen die Minister.

Man könne Katastrophen wie in Fukushima auch in Deutschland nicht ausschließen, sagte Röttgen am Freitag nach einem Strategietreffen des Bundes und unionsgeführter Umweltministerien in Nürnberg. “Und deshalb muss man daraus Konsequenzen ziehen.“

Der Ausstieg müsse in einem “überschaubaren Zeitraum“ geschehen, betonte der Minister. Auf einen konkreten Ausstiegstermin wollte er sich aber nicht festlegen. Söder, der einen Zeitkorridor von 2020 bis 2022 anstrebt, sagte hingegen ohne Widerspruch Röttgens: “Da sind wir sehr nah beieinander.“

dpa

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