Trotz verschärftem Gesetzentwurf

Bayern pocht auf Fracking-Moratorium

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Eine junge Frauhat ein Plakat mit der Aufschrift "Kein Fracking!" auf ihren Füßen abgestellt.

München - Der Gesetzentwurf für Fracking wurde bereits verschärft. Doch Bayern pocht darauf, dass die umstrittene Gasförderung nicht stattfindet, solange die Risiken unklar sind.

Ungeachtet der jüngsten Verschärfungen im Gesetzentwurf der Bundesregierung pocht Bayern auf ein Moratorium für die umstrittene Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten. „Solange die Risiken des Einsatzes chemischer Substanzen beim Fracking nicht abschätzbar sind und negative Folgen für Mensch und Natur nicht ausgeschlossen werden können, darf diese Technik nicht zur Anwendung kommen“, teilte Umweltminister Marcel Huber (CSU) am Mittwoch mit. Ähnlich argumentieren von SPD und Grünen regierte Länder. Der Bundesrat hat einen entsprechenden Antrag beschlossen. Nach Plänen des Bundes soll es aber kein Moratorium geben, sondern strikte Auflagen, unter anderem ein Verbot für alle Wasserschutzgebiete. Am 15. Mai soll der Gesetzentwurf über den Bundestag eingebracht werden.

dpa

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