BayernLB: Jetzt auch Ermittlungen wegen Korruption

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Der damalige BayernLB-Chef Werner Schmidt (li.) und der verstorbene Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider bei der Unterzeichnung des HGAA-Kaufvertrags im Mai 2007.

München - Hat der frühere Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider 2007 beim Verkauf der Hypo Group Alpe Adria an die BayernLB seine Zustimmung davon abhängig gemacht, dass die Landesbank einen Fußballklub in Kärnten unterstützt?

Womöglich sei Haider als “ausländischer Amtsträger“ mit einem Millionenbetrag für den Kärntner Fußball bestochen worden. Gegen die Manager der BayernLB, die für das mutmaßliche Fußball-Sponsoring in Kärnten verantwortlich gewesen sind, bestünde Korruptionsverdacht, wird Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger in einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zitiert. Namen von Beschuldigten nannte sie nicht. Die Ermittlungen sind möglicherweise das Ergebnis einer Razzia bei der BayernLB-Tochter Deutsche Kreditbank.

Die BayernLB hatte 2007 für 1,6 Milliarden Euro 67 Prozent an der österreichischen Bank übernommen. Im Dezember gab die Landesbank ihre Mehrheitsbeteiligung zum symbolischen Preis von einem Euro komplett an die Republik Österreich ab. Ihr Engagement bei der HGAA bescherte der Landesbank Milliardenverluste.

AP

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