Was gefordert wird

Bayerns Städte wollen mehr Geld für ihre Krippen

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Zwei Kinder in einer Kinderkrippe in München.

München - Bayerns Städte fordern von Bund und Land mehr Geld für den Betrieb ihrer Kinderkrippen.

Zwar lobte der Vorsitzende des Bayerischen Städtetages und Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) die Milliardeninvestition des Freistaates in neue Krippen. Beim Unterhalt der Einrichtungen zahlten jedoch die Kommunen den Löwenanteil, sagte Maly am Montag in München. Von den jährlich 585 Millionen Euro entfielen 300 Millionen auf die Kommunen, 230 auf den Freistaat und nur 55 Millionen auf den Bund.

Maly verlangte eine Drittelung der Betriebskosten zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Beim Krippenausbau habe der Versorgungsgrad in Bayern im Jahr 2006 noch 7 Prozent betragen, 2011 seien es schon 24 Prozent gewesen, aktuell liege er mit gut 100.000 Plätzen bei knapp 40 Prozent.

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lby

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