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Beckstein: Opposition will mich vernichten

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Günther Beckstein klagt, die Opposition will mich vernichten.

München - Der frühere Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) beschuldigt die Opposition, wegen des Milliardendesasters der BayernLB seine Existenz zerstören zu wollen.

“Ich bin überzeugt, dass es den Betreffenden nicht um Aufklärung geht, sondern um politische Diffamierung und persönliche Vernichtung“, sagte Beckstein am Donnerstag zu Beginn seiner Zeugenaussage im BayernLB-Untersuchungsausschuss des Landtags. Beckstein nannte ausdrücklich die drei Abgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler), Inge Aures und Harald Güller (beide SPD). “Sie haben massivste Urteile über mich gesprochen, bevor ich überhaupt ein Wort gesprochen habe.“

Beckstein war als Innenminister bis Herbst 2007 Mitglied des Verwaltungsrats der BayernLB. In dieser Funktion stimmte er dem Kauf der österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) zu, was der Landesbank 3,7 Milliarden Euro Verlust einbrachte. Er habe aus seiner Sicht “die notwendige Sorgfalt ganz eindeutig eingehalten“, verteidigte sich Beckstein gegen den Vorwurf, die CSU-Politiker im Verwaltungsrat hätten bei der Kontrolle der BayernLB versagt.

dpa

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