EU bereitet Einreiseverbot gegen Assad vor

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EU bereitet ein Einreiseverbot gegen Syriens Präsidenten Baschar al-Assad vor.

Berlin - Seit Wochen geht die syrische Regierung gegen die Proteste im Land mit Gewalt vor. Jetzt will die Europäisches Union Druck auf den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ausüben.

Die Europäische Union bereitet nun auch Sanktionen gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad persönlich vor. In Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern wurden dazu am Mittwoch die syrischen Botschafter einbestellt. Dies teilte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Andreas Peschke, in Berlin mit.

Am Dienstag hatte die EU ein Einreiseverbot gegen 13 ranghohe Syrer verhängt, darunter auch Assads Bruder Maher, der eine führende Rolle im Sicherheitsapparat spielt. Außerdem wurden auch deren europäische Konten gesperrt. Der Präsident selbst wurde bislang von den Sanktionen ausgenommen.

Blutige Proteste in Syrien

Blutige Proteste in Syrien

Das Auswärtige Amt kündigte nun eine „zweite Runde“ von Strafmaßnahmen an, falls das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Syriens Opposition nicht sofort beendet werde. „Falls es keine Umkehr gibt, wird die Staatsspitze unmittelbar betroffen sein“, sagte Peschke. Dazu zähle auch Baschar al-Assad persönlich.

dpa

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