Betreuungsgeld: CSU will keinen Kompromiss eingehen

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Bayerns Familienministerin Haderthauer (CSU)will in Sachen Betreuungsgeld keinen Kompromiss eingehen

Passau - Bayerns Familienministerin Haderthauer (CSU)will in Sachen Betreuungsgeld keinen Kompromiss eingehen. Deshalb hat sie den Vorschlag von von Bundesfamilienministerin Schröder zurückgewiesen. Was sie daran so stört:

Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) den Kompromissvorschlag von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) zum Betreuungsgeld scharf zurückgewiesen. “Wir wollen beim Betreuungsgeld jungen Eltern ja gerade nicht vorschreiben, ob oder wie viel sie arbeiten! Leider tut Schröder genau das“, sagte die CSU-Politikerin der “Passauer Neuen Presse“ (Donnerstag).

Schröder hatte in Aussicht gestellt, das Betreuungsgeld auf 12 Monate zu begrenzen. Zugleich sprach sie sich dafür aus, die Leistung sowohl an Teilzeitbeschäftigte als auch an Eltern auszuzahlen, die sich ausschließlich der Kindererziehung zu Hause widmen. Haderthauer kritisierte, Schröders Vorschlag sei letztlich nur eine Verlängerung des Elterngeldes.

Auch die FDP hat eine Zustimmung zu Schröders Plänen bereits ausgeschlossen - weil sie das Betreuungsgeld grundsätzlich ablehnt. Ursprünglich hatte die schwarz-gelbe Koalition auf Druck der CSU erwogen, allen Eltern, die ihr Kind im zweiten und dritten Lebensjahr selbst betreuen und keine Krippe in Anspruch nehmen, ab 2013 ein Betreuungsgeld von monatlich 150 Euro zu zahlen.

dpa

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