First Lady: Bundespräsident soll Schlangestehen

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First Lady Bettina Wulff will im Privatleben keine Sonderbehandlung für Bundespräsident Christian Wulff.

Berlin - First Lady Bettina Wulff will im Privatleben keine Sonderbehandlung für Bundespräsident Christian Wulff. Er solle beim Einkaufen genauso Schlangestehen, wie alle anderen auch.

“Ich denke, es ist selbstverständlich, wenn mein Mann den Kindern Spielsachen kaufen möchte, dass er sich auch natürlich in der Schlange hinten anstellt an der Kasse“, sagte sie in der ZDF-Sendung “Peter Hahne“, die am Sonntag (6. Februar) ausgestrahlt wird. Dem Familienleben habe der Wechsel des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten nach Berlin gut getan.

“Seitdem mein Mann Bundespräsident ist, sehen ihn die Kinder wieder häufiger“, sagte Bettina Wulff in dem nach Senderangaben ersten Interview als First Lady. “Für uns ist es ganz wichtig, dass die Kinder einen ganz normalen Alltag leben und erleben“, sagte die 37-Jährige. Der Ältere besuche eine öffentliche Grundschule und der Kleine gehe in den Kindergarten. “Uns ist es wichtig, dass die Kinder auch eine ganz normale Bodenhaftung behalten. Dass sie Sport machen, dass sie Freunde haben, die bei uns ein und aus gehen“, sagte Wulff. “Die Kinder und ich führen eigentlich ein sehr freies und unbeobachtetes Leben.“

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Der Personenschutz sei für sie sehr zurückhaltend. “Ich habe keine Angst“, betonte Wulff. Zu Kritik an einigen ihrer modischen Entscheidungen sagte Wulff, sie wolle natürlich dem Anlass entsprechend gut gekleidet sein und auch Deutschland bei Auslandsbesuchen gut repräsentieren. Zugleich sei es für sie wichtig, dass sie sich in ihrer Garderobe sicher fühle. “Ich kann mich nicht verkleiden und verbiegen. Und es wird immer Menschen geben und auch Designer geben, die meinen, besser zu wissen als ich, was ich tragen soll und was nicht, aber es ist dann doch eine Sache, die ich letztlich selber entscheide“, sagte Wulff.

dapd

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