Reaktion auf Kriegsdrohungen

Mit Sack und Pack: Südkorea räumt den Norden

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Mit bis über die Belastungsgrenze vollgepackten Autos verlassen Südkoreaner den gemeinsam mit dem Norden betriebenen Industriekomplex Kaesong

Seoul - Die Drohungen aus Nordkorea lassen den Nachbarn im Süden nicht kalt. Nun beginnen die Südkoreaner damit, den gemeinsamen Industriekomplex Kaesong zu räumen.

Der Industriekomplex Kaesong war eine Art Vorreiterprojekt für eine friedliche Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südkorea. Doch seit Kim Jong Un dem Süden offen mit Krieg droht, scheint diese Möglichkeit der Koexistenz zum Scheitern verurteilt.

Vor einigen Tagen verwehrte der Norden den Arbeitern aus Südkorea den Zugang zu der in Nordkorea gelegenen Zone, in der einmal zehntausende Koreaner zusammengearbeitet haben. Aufgrund der immer eindeutiger werdenden Drohungen eines Militärschlages räumen nun die wenigen in Kaesong verbleibenden Südkoreaner das Feld und ziehen sich in ihre Heimat zurück.

Auf dem Bild oben ist zu sehen, wie ein Auto bis zur Belastungsgrenze vollgepackt ist und aus Kaesong fährt. Die vielen Pakete scheinen die Hinterachse des Wagens stark zu belasten.

Fahrzeuge, die ähnlich voll beladen sind wie dieses, wurden an der Grenze in den vergangenen Stunden öfter gesichtet. Die Südkoreaner scheinen Kaesong aufgegeben zu haben.

bix/dpa

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