Zuspruch für Freie Wähler

BLLV unterstützt G8/G9-Volksbegehren

München - Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband steht als erste große Bildungsorganisation hinter dem Volksbegehren der Freien Wähler für die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9.

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) stellt sich hinter die Freien Wähler und deren Volksbegehren für die Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium. „Wer das G 8 in seiner jetzigen Form ablehnt, sollte unbedingt beim Volksbegehren unterschreiben“, appellierte der BLLV-Landesvorstand am Donnerstag an seine mehr als 50 000 Mitglieder.

„Die meisten Menschen in Bayern sind sich einig, dass die jetzige Form des G 8 sowohl für viele Schüler und Lehrer als auch für die meisten Eltern als Zumutung empfunden wird“, sagte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. „Wir wollen einen Volksentscheid, damit bei der wichtigen Frage der Weiterentwicklung des Gymnasiums möglichst viele Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden können.“

SPD und Grüne nicht dabei

Bislang standen die Freien Wähler mit ihrem Volksbegehren allein, der BLLV ist der erste große Verbündete. Anders als beim Volksbegehren gegen Studiengebühren haben sich SPD und Grüne den Freien Wählern dieses Mal nicht angeschlossen.

Die zweiwöchige Eintragungsfrist für das Volksbegehren beginnt am 3. Juli. Für ein erfolgreiches Volksbegehren müssen sich zehn Prozent der bayerischen Bürger - mehr als 900 000 Menschen - in die Unterschriftenlisten eintragen. Auch die Staatsregierung will am Gymnasium etwas ändern, will ihre Eckpunkte aber erst nach dem Volksbegehren vorlegen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Trump liebt Deutschland - und warnt BMW
Trump liebt Deutschland - und warnt BMW
Gepanzerte Truppen der Bundeswehr bricht nach Litauen auf
Gepanzerte Truppen der Bundeswehr bricht nach Litauen auf
Vereidigung in Washington - Trump ist jetzt Präsident der USA
Vereidigung in Washington - Trump ist jetzt Präsident der USA
US-Presse sagt Donald Trump den Kampf an
US-Presse sagt Donald Trump den Kampf an

Kommentare