Blutige Proteste jetzt auch im Iran

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Im Iran formieren sich erneut Proteste gegen Machthaber Mahmud Ahmadinedschad und sein Regime. 

Teheran - Die iranische Polizei hat bestätigt, dass bei den Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten eine Person getötet worden ist. Parlamentarier fordern die Todesstrafe für die Oppositionsführer.

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Mehrere Dutzend Menschen, darunter neun Sicherheitskräfte, seien verletzt worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur IRNA unter Berufung auf die Polizei. Einer der Verletzten befinde sich in kritischem Zustand. Laut Polizei wurden bei den Protesten am Montag in Teheran auch mehrere Personen festgenommen. Über die genaue Zahl wurden aber keine Angaben gemacht. Die Polizei machte für die Gewalt die aus dem irakischen Exil agierende iranische Oppositionsgruppe “Volksmudschaheddin“ (MEK) verantwortlich. Am Montag war es in der iranischen Hauptstadt während einer Solidaritätskundgebung für die Protestbewegung in Ägypten zu Zusammenstößen zwischen zehntausenden Demonstranten und der Polizei gekommen. Es war die erste größere Protestaktion der Opposition seit mehr als einem Jahr.

Parlamentarier fordern Todesstrafe

Nach den jüngsten Demonstrationen der Opposition haben iranische Parlamentsabgeordneter die Todesstrafe für führende Oppositionelle gefordert. Das berichtete das staatliche Fernsehen am Dienstag. Die Opposition, die von dem früheren Regierungschef Mir Hussein Mussawi und dem ehemaligen Parlamentspräsidenten Mahdi Karrubi angeführt wird, hatte zu Solidaritätskundgebungen mit den Aufständischen in Ägypten und Tunesien aufgerufen. Sie wollte damit zeigen, dass die iranische Führung zwar die Opposition in den arabischen Ländern unterstützt, aber Demonstrationen im eigenen Land nicht duldet. Die Polizei hatte die Kundgebungen am Montag in Teheran und fünf anderen Städten schließlich unterbunden.

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dapd

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