Radikalisierte Deutsche

Brüder aus Castrop als Selbstmordattentäter für IS?

Dortmund - Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt gegen ein Zwillingspaar aus dem Ruhrgebiet, die für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Selbstmordanschläge begangen haben sollen.

Die 1989 in Castrop-Rauxel geborenen Zwillingsbrüder sollen sich radikalisiert haben und 2014 aus Deutschland ausgereist sein. In dem islamistischen Propaganda-Magazin „Dabiq“ sei zu lesen, dass die Brüder Selbstmordanschläge im Irak begangen hätten. Die Eltern hätten ihre Söhne auf einem dazugehörigen Bild wiedererkannt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Ob die Angaben zu den Attentaten wahr sind, sei Gegenstand der Ermittlungen.

Während der eine laut dem "Spiegel" eine erfolgreiche Laufbahn an der Universität eingeschlagen hatte, war der andere nach dem Abitur bei der Bundeswehr. Über die Hintergründe ihrer Radikalisierung ist bisher nichts genaues bekannt.

dpa/hn

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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