Brüderle: Keine EU-Hilfsgelder für Italien

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Rainer Brüderle

Berlin - Der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle lehnt EU-Hilfszahlungen für das verschuldete Italien ab. "Italien kann das aus eigener Kraft schaffen."

Das sagte er der “Bild“-Zeitung (Montag). “Italien ist nicht Griechenland. Die italienische Wirtschaftsstruktur ist deutlich stabiler und wettbewerbsfähiger als etwa die griechische“, erläuterte der FDP-Politiker. Die europäischen Schuldenstaaten müssten jetzt vor allem sparen: “Unser Ziel ist ein stabiler Euro. Dafür müssen Italien und Spanien jetzt ihre Haushalte massiv konsolidieren und die Defizite deutlich zurückfahren.“

Für die Konjunkturentwicklung in Deutschland zeigte sich Brüderle trotz der weltweiten Finanzturbulenzen weiter optimistisch: “Deutschland ist gut aufgestellt, das Wachstum ist robust. Von daher erwarte ich für uns keinen Konjunktureinbruch.“ Zugleich bekräftigte Bürderle die Forderung seiner Partei nach Steuersenkungen: “Die Haushaltskonsolidierung steht an erster Stelle, aber die fleißigen Menschen, denen wir einen so starken Aufschwung zu verdanken haben, müssen auch etwas davon haben. Daher bleibt es dabei, dass wir sie wie vereinbart entlasten wollen.“

dpa

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