Brüderle will nicht FDP-Chef werden

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Rainer Brüderle will nicht FDP-Chef werden

Berlin - Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, hat Forderungen eine Absage erteilt, die Führung der Liberalen zu übernehmen.

In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung (Montag) reagierte Brüderle mit einem klaren „Nein“ auf die Frage, ob er FDP-Chef werden wolle. Zugleich betonte er, der jetzige Parteichef Philipp Rösler wurde „im Mai auf dem Parteitag in Rostock zum Vorsitzenden gewählt - dabei bleibt es“.

Rösler habe seine „volle Unterstützung“. In den vergangenen Wochen war Brüderle immer wieder als vorzeitiger Nachfolger Röslers gehandelt worden, um die FDP aus der Krise zu führen.

Sie waren die Chefs der FDP

Sie waren die Chefs der FDP

Der frühere FDP-Vorsitzende Hans-Dietrich Genscher sieht seine Partei derweil in einem Überlebenskampf. Sie sei derzeit in ihrer schwersten Krise, sagte er am Montag im ARD-“Morgenmagazin“. Die FDP müsse nun ihr liberales Profil deutlich machen und zeigen, dass sie sich als Repräsentant einer Sozialen Marktwirtschaft verstehe, in der das “sozial“ nicht klein geschrieben werde.

Den Ausgang des Euro-Mitgliederentscheids wertete Genscher als Erfolg für FDP-Parteichef Philipp Rösler. Dieser werde nun Anfang des Jahres zeigen, wohin der Weg jetzt führe, sagte Genscher.

dpa/dapd

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