Bürgermeisterin bei Freiluft-Quickie gefilmt

Brüssel - Ein Freiluft-Quickie an einem romantischen Ort bringt eine belgische Bürgermeisterin in Erklärungsnot. Doch die Politikerin reagiert cool.

Rund um die belgische Stadt Aalst tratschen die Leute eifrig: Ein pikantes Video der dortigen Bürgermeisterin Ilse Uyttersprot kursiert im Internet. Der Clip zeigt, wie sie sich mit ihrem Gespielen auf einer romantischen Burg hemmungslos einem Quickie hingibt. Aufgenommen hat das Video schon vor vier Jahren ein Tourist. Doch erst jetzt wurde Uyttersprot darin identifiziert.

Sie musste wohl schwer schlucken, als die Sache bekannt wurde. Doch inzwischen hat sie sich dazu geäußert - und gibt sich ganz cool. "Na und?", zitiert sie nun die niederländische Zeitung NRC Handelsblad auf ihrer Webseite. Dass von ihr eine Entschuldigung gefordert wird, versteht sie nicht. "Als ob der Film nicht explizit genug wäre."

Uyttersprot erklärte der Zeitung auch, wo es zu dem Quickie kam: in Nordspanien. "Der Turm ist Teil des prächtigen Castillo Palacio Real de Olite", sagt sie. "Auf jeden Fall einen Besuch wert."

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Auch ihr Gespiele, von dem sie inzwischen getrennt ist, hat Probleme bekommen: Ihr Ex-Verlobter sei Kardiologe in einem Krankenhaus. Er hat eine Entschuldigung an die Patienten und seinen Arbeitgeber gerichtet. "Seine Patienten haben ein schwaches Herz", scherzt sie.

Die Politikerin selbst, immerhin Vorsteherin der fünfzehntgrößten Stadt Belgiens, will sich nicht entschuldigen. Der Vorfall sei politisch irrelevant, sagt sie.

Bei YouTube ist das pikante Video ein Renner: Rund 270.000 Aufrufe sammelte es bis Donnerstagmittag. Inzwischen wurde es gesperrt - hier ist es noch zu sehen.

lsl.

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