Mangel an qualifizierten Kräften

Ehemalige Erzieher sollen reaktiviert werden

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Kinder schauen im Fröbel-Kindergarten "Wasserstrolche" in Wedel (Schleswig-Holstein) in die Kamera des Fotografen.

Berlin - Es gibt inzwischen zwar ausreichend Kita-Plätze, doch qualifiziertes Personal ist Mangelware. Deshalb will die Bundesagentur für Arbeit nun ehemalige Erzieher zurück in den Beruf holen.

Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gibt es nach einem Zeitungsbericht Überlegungen, ehemalige Erzieher wieder in ihren alten Beruf zurückzuholen. „Wir wollen abwarten, wie die Situation nach dem 1. August aussieht, aber wenn der Erziehermangel sehr hoch ist, sollte man darüber nachdenken, ob man Teile dieser stillen Reserve aktivieren kann“, sagte eine BA-Sprecherin den „Stuttgarter Nachrichten“ vom Montag. So sei es vorstellbar, mit den Ländern über eine entsprechende Kampagne nachzudenken.

Dem Bericht zufolge gibt es knapp 210.000 ehemalige Erzieher und Erzieherinnen unter 60 Jahren in Deutschland, die nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten. Sie seien im vorzeitigen Ruhestand, nähmen eine längere Elternzeit oder übten inzwischen einen anderen Beruf aus. Am 1. August tritt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren in Kraft. Die Kommunen bauen massiv Kita-Plätze aus, es gibt aber Klagen, dass qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher fehlen.

dpa

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