Flüchtlingskrise

Bundespolizei: Jetzt weniger als 3000 Flüchtlinge täglich in Bayern

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Neu angekommene Flüchtling warten am 05.01.2016 in der Clearingstation der Bundespolizei in den Paul-Hallen in Passau.

München - Mitte bis Ende vergangener Woche zählte die Bundespolizei 1330 bis 2100 Flüchtlinge pro Tag. Das ist deutlich weniger als die 3000 pro Tag, mit der die CSU-Regierung zuletzt häufig argumentiert hat.

Die Zahl der an der bayerischen Grenze neu ankommenden Flüchtlinge hat in den vergangenen Tagen teils deutlich unter der vielbeschworenen Marke von 3000 Menschen gelegen. Mehr seien es zuletzt am 9. Januar gewesen, teilte ein Sprecher der Bundespolizei in München am Mittwoch mit. Anfang dieser Woche waren es täglich rund 1650, am Wochenende 2780 beziehungsweise 2500. 

Mitte bis Ende vergangener Woche zählte die Bundespolizei 1330 bis 2100 Flüchtlinge pro Tag. Im auch unionsintern geführten Streit um die deutsche Flüchtlingspolitik hatte die bayerische CSU-Regierung zuletzt häufiger argumentiert, in den ersten Januartagen seien im Schnitt etwa 3000 Flüchtlinge pro Tag eingereist, dies sei auf Dauer zu viel.

dpa

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