Gauck-Nachfolge

Bundespräsidenten-Kandidat: Union kassiert nächste Absage

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Joachim Gauck geht als Bundespräsident - wer kommt?

Nürnberg - Bald ist die Stelle des höchsten Amtes vakant, doch es will sich kein gemeinsamer Nachfolge-Kandidat der Koalition finden. Ein weiterer Wunsch-Kandidat der Union sagte nun ab.

Der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hat kein Interesse daran, Bundespräsident zu werden. „Das steht überhaupt nicht zur Debatte“, sagte er am Freitag in Nürnberg.

Nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ versuchen Unionspolitiker derzeit, Weise für eine Kandidatur zu gewinnen. Vor allem CSU-Politiker hätten ein Interesse daran, den 65-Jährigen als gemeinsamen Kandidaten der Koalition aufzustellen, schrieb die Zeitung am Mittwoch. Er verfolge das Ganze auch nur aus der Zeitung, sagte Weise dazu, der Ende des Jahres als Bamf-Chef aufhört und im Frühjahr 2017 auch seinen Posten bei der BA abgeben wird.

dpa

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