Bundesregierung: Kein neuer Stand bei A400M

Berlin - Die Bundesregierung hat auf spanische Angaben über einen Durchbruch beim Militärtransporter Airbus A400M zurückhaltend reagiert.

Es gebe keinen neuen Sachstand, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Mittwoch in Berlin. Die sieben Käuferstaaten, darunter Deutschland, hatten vor rund einer Woche dem Hersteller EADS/Airbus ihr letztes Angebot über die Aufteilung der Milliarden-Mehrkosten vorgelegt.

Warten auf EADS-Antwort

“Bisher gibt es auf dieses finale Angebot keine Antwort der Industrie“, sagte der Sprecher. Erst wenn EADS geantwortet habe, gebe es eine Grundlage für weitere Verhandlungen.

Die spanische Verteidigungsministerin Carme Chacón hatte zuvor bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister in Palma de Mallorca gesagt, es gebe eine Grundsatzeinigung.

dpa

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