Sicherheitslage

Regierung: Afghanistan großteils unter Kontrolle

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Zwei Infanteristen der Bundeswehr gehen durch das Feldlager in Kunduz, Afghanistan.

Berlin - Die Bundesregierung hält die Sicherheitslage in Afghanistan ein knappes Jahr vor Ende des Nato-Kampfeinsatzes in den meisten Gebieten für ausreichend kontrollierbar.

Diese Einschätzung gelte für die Ballungsräume und entlang der wichtigsten Verkehrswege, wo 80 Prozent der Einwohner lebten, heißt es in dem Afghanistan-Fortschrittsbericht der Regierung zum Jahr 2013, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.

Auch in der Hauptstadt Kabul sei die Lage „überwiegend kontrollierbar“. In den ländlichen Gebieten im Osten und Süden des Landes müsse man dagegen von einer überwiegend oder gar nicht kontrollierbaren Situation sprechen.

Im Zuständigkeitsbereich der Bundeswehr in Nordafghanistan sei in einigen Gebieten eine Konsolidierung und erhöhte Aktivität der Aufständischen „zum Teil mit vorübergehenden Erfolgen“ festzustellen, heißt es in dem Bericht. Die afghanische Armee sei aber in der Lage gewesen, dieser Entwicklung zu begegnen. Der Bericht soll an diesem Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden.

Die Zahl der Angriffe und Anschläge der Taliban in Nordafghanistan stieg in den ersten elf Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von rund 1150 auf etwa 1650.

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dpa

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