Wer das letzte Wort haben wird

TV-Duell: Die strengen Regeln

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Angela Merkel und Peer Steinbrück duellieren sich am Sonntagabend

Berlin - Am Sonntag, 20.30 Uhr, startet auf ARD, ZDF, ProSieben und RTL das spannendste Ereignis des Wahlkampfs: Das TV-Duell. Immer wieder beklagt werden die starren Regeln des Events.

Moderatoren: ARD-Journalistin Anne Will und ProSieben-Entertainer Stefan Raab bilden ein Moderationspaar. Das andere Gespann sind die ZDF-Polittalkerin Maybrit Illner und RTL-Anchor­man Peter Kloeppel.

Erste Frage: Geht nach einem Losentscheid an Steinbrück. Insgesamt beträgt die Brutto-Zeit des Duells 90 Minuten.

Letztes Wort: Hat Merkel. Beide dürfen ein bis zu 90 Sekunden langes Schluss-Statement halten, um die Bürger zu überzeugen.

Zeitkonten: Regelmäßig wird eingeblendet, wer wie lang bisher gesprochen hat. Die Moderatoren müssen darauf achten, dass Merkel oder Steinbrück nicht zu viel Redezeit haben. Vertraglich festgelegt ist, dass es am Ende weniger als 60 Sekunden Unterschied geben muss.

Themen: Der Syrien-Konflikt überschattet auch das TV-Duell. Das Thema dürfte im Block „Aktuelles“ diskutiert werden. Daneben geht es um Soziales und Arbeit, Geld und Finanzen sowie Sicherheit. Damit werden Themen wie Mindestlohn, Steuererhöhungen und Steuerbetrug, Euro-Krise und die NSA-Spähaffäre mit Sicherheit in dem Duell angesprochen.

Die kuriosesten Wahlplakate aller Zeiten

Die kuriosesten Wahlplakate aller Zeiten

Skurrile Wahlplakate
Oh mein Gott, was ist denn das? Anzugträger Christian Wulff als Sternenkrieger. Mit diesem Wahlplakat haben die niedersächsischen Grünen 2005 die CDU/FDP-Landesregierung und ihre Haushaltspolitik verspottet. Ministerpräsident Christian Wullf und seiner Crew mit Ursula von der Leyen und Hartmut Möllring wurde eine Aufhübschung des Haushaltes vorgeworfen. Mit Schattenhaushalten. © dpa
Skurrile Wahlplakate
Hääää??? Die Linken werben für STOIBER??? Für den stockkonservativen ÄÄäädmund Stoiber von der CSU? Nein, hier ist es natürlich nicht zu einer Skandal-Koalition zwischen Holzfällerhemd- und Seidenkrawattenträgern gekommen. "Die Linke" ruft zur Wahl eines anderen Stoibers auf: Siegfried Stoiber. Der bewarb sich bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 um einen Sitz im Bundestag. Beruf: 1-Euro-Job in einem Behindertenwohnheim. © dpa
Skurrile Wahlplakate
Oh la la! Weiße Frauenhände liegen sanft auf einem schwarzem Frauenpopo. Die Grünen setzen 2009 in Kaarst auf nackte Tatsachen - verschärfte nackte Tatsachen. Mit dem frechen Spruch: "Der einzige Grund, schwarz zu wählen". Irgendwie ging das aber komplett nach hinten los . Es hagelte Sexismus- und Rassismus-Vorwürfe. Die Grünen hängten das Plakat wieder ab. Die Schwarzen - also die CDU - lachten sich ins Fäustchen. © dpa
Skurrile Wahlplakate
Super-Schrill: Hausfrauen vor, Attacke mit dem rosa Teppichklopfer. Die Münchner Schlagersängerin Petra Perle posiert vor einem ihrer Wahlplakate für den Hausfrauenclub 2000. Perle bewarb sich bei der Bundestagswahl 1998 als Direktkandidatin im Wahlkreis 203 München-Mitte. 500 Wähler stimmten für sie, das waren 0,4 Prozent der gültigen Stimmen. Immerhin. © dpa
Skurrile Wahlplakate
Rrrrr...Sex-Appeal bei der CDU - oder zumindest tiefe Einblicke, das ist ja Geschmacksache. "Wir haben mehr zu bieten", verkündet das Wahlplakat. Kanzlerin Merkels Foto mit viiiiel Dekolleté wurde bei den Bayreuther Festspielen geschossen und ging dann um die Welt. Durchaus mit einer gehörigen Portion an Hohn und Spott. Die Berliner CDU-Bundestagskandidatin Vera Lengsfeld machte gleich mit - und es zahlte sich aus. Frau Merkel blieb Kanzlerin. Tja, Sex sells... © dpa
Skurrile Wahlplakate
Das ist nicht die CSU: Die  Regensburger "Liste Alz" hatte unter den Slogan "Jetzt oder nie, CSU weiter so - bis 2008. Geil, oder?" den CSU-Schriftzug samt bayerischem Löwen und blauweißer Raute gesetzt. Das sollte Satire sein - ging aber in die Hose. Ein Gericht verbot die Plakate: Falls die Liste weiter mit dem CSU-Logo werbe, drohe eine Geldstrafe von bis zu 50 000 Euro. Die "Liste Alz" gibt es übrigens auch nicht mehr. © dpa
Skurrile Wahlplakate
Piraten klauen öffentlich: Die Piratenpartei macht keinen Hehl daraus, dass sie Ideen für ihre Plakate klaut - immerhin gehört das ja auch zum Konzept. Der Slogan "Wählen ist geil" ist eigentlich in dieser Form bekannt als "Geiz ist geil". Hier zu sehen im Januar 2013 in Niedersachsen. © dpa
Skurrile Wahlplakate
Verunstaltet: Manchmal werden Wahlplakate unfreiwillig komisch. Etwa wenn Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit ein Zettel auf die Nase gepappt wird. Was darauf geschrieben ist, ist allerdings weniger lustig: Lügner. Diese Botschaft wollte Wowereit sicher nicht vermitteln. © dpa
Skurrile Wahlplakate
Oh je, hier hat das Wahlplakat eine unfreiwillige Botschaft, weil es ungünstig platziert ist: über einem Verkehrszeichen mit einem nach unten deutenden Pfeil. Hm, was soll das nun bedeuten? Mit Dieter Althaus von der CDU geht es in Thüringen bergab? Vielleicht war es aber auch ein ungünstiges Omen: Die CDU verlor bei der Landtagswahl 2009 die absolute Mehrheit - Althaus trat daraufhin zurück. © dpa

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