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Bericht

Bundeswehr-Ausbilder für Irak sitzen in Bulgarien fest

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Bundeswehr-Soldaten vor einer Transall-Maschine.

Sofia - Die ersten sechs Waffenausbilder der Bundeswehr für die Kurdengebiete im Nordirak sitzen einem Medienbericht zufolge in Bulgarien fest.

Die deutschen Waffenlieferungen für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak laufen an diesem Mittwoch an. Von Leipzig aus fliegt eine erste Maschine mit Panzerfäusten, Gewehren und Munition über die Hauptstadt Bagdad in das nordirakische Kurdengebiet. Dort sollen die Waffen an die Kurden-Armee Peschmerga übergeben werden.

Sechs deutsche Waffenausbilder und ein Sanitäter sitzen allerdings seit Freitagnachmittag in Bulgarien fest, weil sie keine Einreisegenehmigung für den Irak bekommen. Wann sie in den Irak weiterfliegen können, war nach Angaben des Einsatzführungskommandos vom Dienstagnachmittag noch unklar. Auch der Grund für die Verweigerung der Einreisegenehmigung war unklar. Im Einsatzführungskommando wurde gemutmaßt, dass es an einem kurzfristigen Wechsel des Flugzeugs liegen könnte.

Die Ausbilder sollen den Peschmerga die Bedienung der Waffen zeigen. Insgesamt werden 10 000 kurdische Kämpfer mit Waffen für 70 Millionen Euro aus Bundeswehrbeständen ausgerüstet. Die erste Lieferung wiegt 27 Tonnen.

Kurdische Peschmerga im Irak: Sie kämpfen gegen die IS-Terrormiliz

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dpa

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